Weniger Geld ausgeben

Wer weniger Geld ausgeben möchte, der muss weniger Geld ausgeben. Eigentlich ganz einfach, oder? Ich selbst höre immer wieder von Leuten, welche bereits mehrmals versucht haben, weniger Geld auszugeben, bisher jedoch wenig Erfolg damit hatten. Dabei liegt es nicht so sehr an den Spartipps selbst, sondern an der richtigen Umsetzung.

Vielleicht befindet ihr euch in diesem Moment in einer ganz ähnlichen Situation. Ihr möchtet am Ende des Monats mehr Geld auf dem Konto haben, doch beim nächsten Einkaufsbummel durch die Innenstadt landeten wieder mehr Dinge in den Einkaufstüten als ihr eigentlich wolltet.

Weniger Geld ausgeben

Es gibt hierfür mehrere Gründe, weshalb ihr bisher mehr Geld ausgegeben habt als ihr eigentlich wolltet und weil es mehrere Ursachen gibt, so gibt es auch mehrere Lösungen dafür. Ich habe einige Strategien für euch zusammengestellt, welche euch dabei helfen können, weniger Geld auszugeben.

1. Lege Dir ein Tageslimit oder Wochenlimit fest

Hierbei handelt es sich um einen Geldbetrag, welcher euch pro Tag oder in der Woche zur freien Verfügung steht. Erstellt euch hierzu am besten einen finanziellen Überblick und schaut euch eure täglichen oder wöchentlichen Ausgaben etwas genauer an und addiert diese. Nun versucht ihr die nächsten Tage oder Wochen dieses Limit nicht mehr zu überschreiten.

Mein Tipp: Notiert euch auf einen Zettel alle wirklich wichtigen Dinge, die ihr zum Leben benötigt und filtert dabei alle nicht notwendigen Einkäufe heraus, dadurch lässt sich das Tages- oder Wochenlimit senken. Legt euch auch ein Haushaltsbuch an und notiert dort alle eure getätigten Einkäufe im Monat, dadurch bekommt ihr einen aktuellen Ausgabenüberblick.

2. Zahle wieder mit Bargeld oder lege dir eine aufladbare Geldkarte zu

Wer mit Bargeld bezahlt, gibt weniger Geld aus. Durch das begrenzte Bargeld im Portemonnaie ist eure Kaufkraft begrenzt, dies mag gegenüber einer EC- oder Kreditkarte zwar ein Nachteil sein, es ist aber genau der richtige Weg, um ab jetzt weniger Geld auszugeben. Eine Geldkarte mag einfacher und bequemer sein, jedoch verleitet diese durch das unbegrenzte Guthaben dazu, mehr zu kaufen als man eigentlich wollte, dementsprechend wird das Geld viel leichter ausgegeben.

Wer auf das bargeldlose Bezahlen nicht gänzlich verzichten möchte, dem kann ich eine aufladbare Geldkarte sehr empfehlen. Ihr könnt mit dieser nur das Geld ausgeben, welches sich auf der Geldkarte befindet. Eine Überziehung des Girokontos oder ein Kredit ist damit nicht möglich. Ähnlich wie beim gerade angesprochen Tageslimit, könntet ihr beispielsweise einmal im Monat ein Guthaben eurer Wahl auf die Geldkarte übertragen, welches euch dann zur Verfügung steht.

3. Höre auf deinen Körper und hinterfrage dein Kaufverhalten

Ihr habt richtig gehört. Schaut euch eure letzten Einkäufe etwas genauer an und überlegt, warum ihr diese getätigt habt. Welche Dinge waren wirklich notwendig und welche weniger? Es gibt einige Einflussfaktoren, die tatsächlich unser Kaufverhalten beeinflussen können. Gerade der Stress kann dazu führen, dass man mitunter mehr Geld ausgibt, als man eigentlich wollte.

Der Kauf erzeugt dabei ein positives Gefühl und lässt den Stress für einen kurzen Moment verschwinden. Je stärker dabei die Einflussfaktoren auf euren Körper sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dabei, dass das Gefühl immer weniger lang anhält und ein erneuter Kauf nötig ist.

Mein Tipp: Wie sehr diese Faktoren bisher Einfluss auf euch genommen könnten, lässt sich an einem sehr einfachen Selbstexperiment ausprobieren. Hierzu müsst ihr nichts weiter tun, als eine ganze Woche kein Geld auszugeben.

4. Setze Dir ein Sparziel als Motivation

Mitunter träumt ihr schon länger von einem Ziel, welches ihr unbedingt erreichen möchtet. Vielleicht handelt es sich hierbei um eine schöne Reise in ein fernes Land, ein neues Auto, einer neuen Küche oder einen bestimmten Geldbetrag eurer Wahl, der euch als zusätzliche finanzielle Rücklage dienen soll. Durch solch ein Ziel könnt ihr euch motivieren, deutlich weniger Geld auszugeben und somit Geld zu sparen. Zur Motivation könnt ihr euch ein kleines Bild von diesem Ziel machen und es in eure Geldbörse oder auf die Geldkarte kleben.

5. Versuche nicht mehr mitzuhalten

Wir leben in einer Konsumgesellschaft und so ist nicht sehr überraschend, wenn sich viele Leute über Konsumgüter definieren und stetig versuchen, mit anderen Personen (Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Nachbarn, usw.) im näheren Umfeld sich zu messen. Mitunter ist dieses Verhaltensmuster bereits so verankert, dass man es gar nicht mehr bewusst wahrnimmt. Ich brauche wohl nicht großartig zu erklären, dass dieser ständige Wettbewerb richtig Geld kostet.

Ist es wirklich nötig, jedes Jahr ein neues Smartphone zu besitzen, alle 3 bis 4 Jahre ein neues Auto zu fahren, den vor 2 Jahre gekauften Fernseher durch einen noch größeren zu ersetzen, immer die aktuellste Mode zu tragen oder alle 5 Jahre wieder die Möbel auszutauschen?

Vielleicht findet ihr euch gerade in genau solch einer Situation wieder. Überlegt euch doch einmal, welcher eurer letzten Investitionen wirklich einen Nutzen hatten und welche Ausgabe vermieden oder zumindest hätte günstiger ausfallen können.

Zusammenfassung – Weniger Geld ausgeben

Weniger Geld auszugeben hört sich im ersten Moment sehr einfach an. Viele Gründe können dazuführen, dass man mit der Absicht bisher nur wenigen Erfolg hatte und bereits nach kurzer Zeit in sein altes Verhaltensmuster zurückfällt.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Mit dem Einkommen auch auskommen ist in der Tat für viele schwierig.
    Eine gute Einteilung ist unerlässlich.
    Große Hilfe bietet das Führen eines Haushaltsbuches an.
    Man sollte auf jeden Fall die Einnahmen und Ausgaben genau gegenüber stellen.
    So hat man eine Übersicht und kann bei den Ausgaben Prioritäten setzen.

  2. Hallo zusammen,

    zum Thema weniger Geld ausgeben möchte ich Sie (auch aus eigenem Interesse) auf das Unternehmen http://www.wechselstrom-ac.de aufmerksam machen.
    Wir wechseln für unsere Kunden regelmäßig die Strom- und Gastarife, wenn andere Tarife günstiger sind. Damit sparen unsere Kunden jedes Jahr hunderte Euro (zwischen 120 € und 800 €, abhängig vom Verbrauch etc.) Als Provision erhalten wir ein Stück (30%) des „Einsparkuchens“. Es ist eine Win-Win-Situation (außer für den alten, teuren Lieferanten 😉 ).
    Ich würde mich freuen, wenn Sie die Webseite besuchen. Dort finden Sie ausführliche Informationen!

    Viele Grüße

    Markus Tronnier

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