Geld sparen beim Einkaufen

Wenn wir einiges regelmäßig tun müssen dann ist dies das Einkaufen. Woche für Woche fahren wir mit dem Auto oder laufen zu Fuß zum Supermarkt oder Discounter um unseren Lebensmittel-und Konsumbedarf zu decken.

Es ist an sich kein großes Geheimnis, dass das Einkaufen heutzutage deutlich teurer geworden ist als beispielsweise noch vor 10 oder 20 Jahren. Konnte man 1998 für 50DM fast einen ganzen Einkaufswagen vollmachen, so reichen heute 50 Euro noch nicht einmal für die Hälfte aus, obwohl die Produkte doch die gleichen geblieben sind. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten beim Einkaufen sehr viel Geld zu sparen, nachfolgend findet ihr dazu nützliche Anregungen und Spartipps.

Geld sparen beim Einkaufen durch einen Einkaufszettel

Der Einkaufszettel ist eine sehr wirksame Methode um beim Einkaufen sehr viel Geld zu sparen. Warum? Auf solch einem Zettel hast du bereits zu Hause alleGeld sparen beim Einkauf Dinge aufgelistet die du zu leben benötigst. Somit läufst du im Supermarkt nicht Gefahr noch mehr Produkte zu kaufen, weil du vielleicht meinst, dass diese noch fehlen.

Im Artikel die Tricks der Supermärkte habe ich bereits darüber berichtet, mit welchen psychologischen Raffinessen die Märkte es immer wieder schaffen, dass die Kunden mehr in ihren Einkaufswagen packen als diese eigentlich wollten. Besonders wirksam sind die Tricks bei Kunden ohne Einkaufszettel, da diese oftmals ohne Plan einkaufen.

Geld sparen beim Einkaufen durch einen vollen Magen

Dieser Tipp hört sich vielleicht im ersten Moment etwas ungewöhnlich an, aber auch dieser verfehlt seine Wirkung nicht. Wenn du vor dem Einkaufen etwas isst und trinkst, setzt im Supermarkt im Magen ein Sättigungsgefühl ein, dementsprechend hast du auch weniger Appetit. Wer mit Hunger und Durst im Supermarkt oder Discounter einkauft, der kauft in der Regel auch deutlich mehr Produkte ein. Auch wer Kinder hat kann diesen Tipp ausprobieren, diese haben im Markt viel weniger Hunger auf Süßigkeiten.

Geld sparen durch Großeinkäufe

Es ist besser ein bis zwei Großeinkäufe im Monat zu machen, als wegen Kleinigkeiten mehrmals die Woche die Märkte anzufahren. Geschäfte haben heutzutage oftmals sogar bis 22 Uhr selbst am Samstag offen, somit sind Lebensmittel & Co fast rund um die Uhr verfügbar.

Was auf der einen Seite sehr positiv ist, verleitet sehr viele Leute dazu, nur noch das nötigste einzukaufen, Lebensmittel für zwei bis drei Tage sind doch vollkommen ausreichend, weil man danach ja wieder neu einkaufen kann.

Es ist immer wieder unglaublich zu sehen, wie Kunden wegen einer Packung Butter, zwei Packungen Milch, einem Brot und vier Tomaten extra mit ihrem Auto durch die ganze Stadt Richtung Supermarkt fahren, dort ihren kleinen Einkauf erledigen, um dann drei Tage später wieder zum Einkaufen zu fahren.

Was viele Leute dabei vergessen ist, dass auch das Autofahren ein erheblicher Kostenfaktor ist. Pro Einkauf verfahren wir so um die 2 bis 3 Euro die sich aus Kraftstoffverbrauch und Verschleiß zusammensetzen. Wer also dann auch noch mehrmals die Woche zum Supermarkt fährt, dann auch noch wegen ein paar Kleinigkeiten, der braucht sich dann nicht zu wundern, wenn man schon wieder zur Tankstelle fahren muss.

Brauchst du wirklich immer Markenprodukte?

Viele Märkte bietet auch ihre eigenen Hausmarken an, diese fallen durch ihre Verpackung nicht so stark auf, aber der Inhalt und der Geschmack unterscheidet sich oft kaum von den teureren Produkten. Anstatt also immer nur auf Markenprodukte zurückzugreifen, könntest du auch einmal im Monat auf solche Hausmarken setzen.

Kaufe am Freitag oder am Ende des Monats ein

Wer Freitags so gegen 20 Uhr einkauft, der kann mitunter sehr viel Geld sparen. Viele Geschäfte setzen während dieser Zeit die Preise für Lebensmittel deutlich herunter, besonders bei schnell verderblichen Produkten wie Fleisch, Milch, Obst und Gemüse.

Mit etwas Glück werden diese sogar um 40 bis 60 Prozent herabgesetzt, sind diese Produkte deshalb schlechter, nein, lediglich das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kurz vor dem ablaufen. Am Ende des Monats sind die Preissenkungen noch offensichtlicher.

Achte auf die Produktbeschreibungen

Dies ist auch ein Trick der Märkte, der auch immer wieder sehr gut funktioniert. So werden einzelnen Produkte in Kombination mit mehreren dieser angeboten, mit einem scheinbaren sensationellen Sparpreis.

Beispiel: Kaufe 3 Packungen Kaffee im Paket für im Sparpack für 9,99 Euro. Wer jedoch etwas genau hinschaut der entdeckt dann die einzelne Packung für 2,99 Euro, dass währen bei drei solcher Packungen nur 8,97, somit habt ihr über einen Euro weniger ausgegeben.

Fazit: Mit diesen einfachen Spartipps lassen sich je Einkauf zwischen 20 bis 50 Euro sparen.

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Dass ich in der Regel, wenn ich ohne Merkzettel einkaufen gehe, automatisch mit mehr raus gehe als geplant, kann ich nur bestätigen. In den meisten Fällen vergesse ich aber immer den aufwendig geschriebenen Zettel. So habe ich für mich ein System mit Eselsbrücken entdeckt, was mir erlaubt die Dinge, die ich benötige ganz einfach zu merken, indem man die einzelnen Körperteile mit den benötigten Dingen verbildlicht.

    Einkaufen ohne Zettel – Sat.1

  2. Man kann aber auch sparen, indem man sich von Händlern, bei denen man oft einkauft, eine Kundenkarte holt. Damit bekommt man hier ein paar Prozente gut geschrieben und dort einmal im Jahr einen Gutschein.

    Wenn man mit einer Karte bei mehreren Händlern Geld zurück haben möchte, dann kann man das auch mit dieser Lyoness-Karte (mehr Infos dazu auf http://www.lyoness.com). Wenn man daran interessiert ist, kann man sich diese Seite ja einmal genauer ansehen.

    Zuviel Karten können aber schon manchmal nerven. Dafür habe ich bereits ein eigenes Etui. Aber am Ende und am Beginn eines Jahres freut man sich über die Gutscheine, die per Post ins Haus flattern und auch über die Spezialaktionen, die immer wieder einmal für „Stammkunden“ gemacht werden.

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