Am Ende des Monats kein Geld mehr

Wer am Ende des Monats kein Geld mehr hat, der sollte sich darüber einmal Gedanken machen, war des Geld zu diesem Zeitpunkt überhaupt so knapp ist. Sicherlich wird jeder von uns schon irgendwann einmal im Monat mehr Geld ausgegeben haben und wir spürten dies danach im Portmonee. Doch wenn die Geldknappheit ständig oder regelmäßigen Abschnitten auftaucht, so gibt es dafür immer eine Ursache und diese sollte man im besten beheben.

An Geld kommen

Schnell an Geld kommen

Wer sich gerade in solch einer prekären finanziellen Situation befindet, der benötigt verständlicherweise sofort Geld. Nachfolgend stelle ich euch einige Möglichkeiten vor, wir ihr schnell an Geld kommen könnt.

Geld leihen von der Familie und Freunden: Sich Geld von der Familie oder Freunden zu leihen ist eine der schnellsten und unkomplizierten Möglichkeiten. In der Regel könnt ihr hier immer auf Unterstützung hoffen. Jedoch sollte dies auf Dauer keine Dauerlösung sein, lediglich eine kurze finanziellen Überbrücken.

Weitere nützliche Tipps findet ihr in den Beiträgen Geld leihen von der Familie.

Geld leihen vom Chef: Für dein ein oder anderen mag diese Möglichkeit etwas ungewöhnlich klingen, aber auch hier könnt ihr kurzfristig an Geld kommen. Das geliehene Geld kann dann Stück für Stück in kleinen Raten mit dem Gehalt oder Arbeitslohn abbezahlt werden oder man bietet dem Chef zusätzliche Arbeitsstunden an.

Weitere nützliche Tipps findet ihr im Beitrag Geld vom Chef leihen.

Einen Pfandleiher aufsuchen: Pfandleiher gibt es fast in jeder größeren Stadt und dort könnt ihr eure Wertsachen beleihen lassen. Sobald ihr wieder genügend Geld besitzt, so könnt ihr eure Wertsachen dann wieder zurückholen. Empfehlenswert ist es aber hierbei, immer auf die Seriosität und Professionalität des Pfandleihers zu achten, lasst euch immer einen Pfandvertrag geben.

Vorschusszahlung von der Bundesagentur für Arbeit: Es ist auch möglich ohne großen bürokratischen Aufwand eine Vorschusszahlung zu beantragen.

Ursachen kein GeldAm Anfang des Monats muss man sich belohnen

Es ist immer wieder die gleiche Situation. Kaum ist am Anfang des Monats das Geld auf dem Konto, da müssen die Leute ihr Geld auch gleich wieder ausgegeben. Die Anzahl der Autos im Straßenverkehr nimmt wieder zu, da alle wieder genügend Geld zum Tanken haben und diese keinen Meter mehr zu Fuß laufen können.

Ganz zu schweigen von den Supermärkten, Discounter und Geschäften in den Innenstädte, diese sind wieder mehr als reichlich gefüllt und der Gang zur Kasse dauert eine gefühlte Ewigkeit. Oder besser ausgedrückt, es wird gekauft, gekauft und nochmals gekauft.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass sehr viele Menschen bereits in der ersten Woche 50 bis 70 Prozent ihres gesamten verfügbaren Budgets ausgegeben haben.

Mein Tipp: Am Ende des Monats seit ihr doch mit deutlich weniger Geld ausgekommen. Versucht also am Anfang des nächsten Monats nicht gleich wieder aus dem Vollen zu schöpfen, sondern teilt euch das Geld ein.

Das Problem mit der Finanzierung

Dieses Thema hatte ich schon mehrmals ihr im Blog angesprochen. Die ganzen Finanzierungsmöglichkeiten die es inzwischen gibt, ermöglichen es zwar den Verbraucher sich Dinge und Anschaffung zu leisten, für die sie sonst sehr lange hätten Geld sparen müssen.

Plötzlich kann man sich den neuesten Fernseher mit 3D kaufen, ein neues Auto lässt sich ganz bequem via Leasing oder monatlicher Rate abbezahlen und da die alte Fotokamera kaputt ist, so darf es dank der 0% Finanzierung der großen Elektronikketten auch gleich eine neue Spiegelreflexkamera für 1.000 Euro sein.

So schön und praktisch diese Art der Bezahlung für viele Leute auch sein mag, so kann diese im Nachhinein das eigene Portmonee erheblich belasten, gerade wenn mehrere Finanzierungen gleichzeitig laufen. Einzeln betrachtet scheint eine Monatsrate von 50 Euro für einen Fernseher mehr als finanzierbar zu sein, kommt dann jedoch noch eine weitere Rate von 30 Euro beispielsweise für das neue große Sofa und für die Spiegelreflexkamera noch 20 Euro hinzu, so sind die ersten 100 Euro bereits weg und dies auch noch für einen längeren Zeitraum, da die Finanzierung oftmals über 2 bis 3 Jahren laufen.

Mein Tipp: Sofern ihr eine Anschaffung nicht dringend braucht, so kauft euch diese erst dann, wenn ihr das Geld auch wirklich zur freien Verfügung habt.

Ein zu hoher Lebensstandard

In unserer Gesellschaft spielen Statussymbole eine immer wichtigere Rolle. In sehr vielen Fällen versucht man immer besser zu sein als sein Gegenüber. So muss es alle 12 Monate ein neues Smartphone sein, alle 4 Jahre ein neues Auto, Schuhe und Bekleidung werden in regelmäßigen Abständen durch neue Sachen ausgetauscht – weil diese nicht mehr in Mode sind, es dürfen grundsätzlich nur Produkte von namhaften Hersteller mit dem dementsprechende gut sichtbaren Logo getragen werden und beim wöchentlich Großeinkauf besteht der Hauptbestandteil fast nur aus teuren Markenprodukten.

So puscht sich die Leute gegenseitig weiter an. Dies hat jedoch unmittelbar zur Folge, dass die Kosten für den monatlichen Lebensunterhalt immer weiter steigen bzw. man nur noch für diesen arbeitet.

Mein Tipp: Überprüfe deinen eigenen Lebensstandard und schaue nach Dingen, die unnötig zusätzlichen Kosten verursachen und versuchen nicht ständig jedem neuen Trend hinterherzulaufen.

Nützliche Artikel zum Thema:

Nehmt euch am besten mehrere Stunden die Zeit und denkt über die ganze Sache nach.

Zusätzlich Geld verdienen

Zusätzlich Geld verdienen

Durch einen Nebenjob kann man seine finanzielle Situation zusätzlich aufbessern. Gerade im Bereich der Gastronomie und im Einzelhandel werden sehr häufig Aushilfen auf 450 Euro Basis gesucht.

Mitunter lohnt es sich auch zu überprüfen, ob man nicht von seinem Arbeitgeber eine Gehaltserhöhung verlangen kann. Im Artikel Gründe für eine Gehaltserhöhung hatte ich dieses Thema bereits angesprochen.

Fazit: Grundsätzlich sollte das Geld immer für den gesamten Monat reichen. Daher ist es umso wichtiger, nicht sein gesamtes verfügbares Guthaben am Monatsanfang gleich wieder auszugeben. Wird das Geld ständig am Ende des Monats knapp, so gibt es hierfür immer eine Ursache, diese sollte analysiert und behoben werden.

Auch wenn man am Ende des Monats kaum noch Geld zur Verfügung hat, so darf man hier keinesfalls in Panik geraten, ansonsten kann es sehr schnell passieren, dass man überstürzt handelt und sich noch in eine viel schlimmere finanzielle Situation bringt.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Das Problem kenn ich leider auch. Anfang des Monats belohnen dann merkt man langsam das Geld wird weniger und dann wird nur noch gespart und kurz vor Ende des Monats wirds dann schon eng. Ich hab mir Budgets gemacht und seit dem klapps.

    • Ein Budget-Plan ist genau das richtige. Wenn man sich jede Woche beispielsweise ein Budget von 100 Euro setzt und dann auch nicht mehr Geld ausgibt, so dürfte am Ende des Monats deutlich mehr Geld vorhanden sein.

  2. Interessanter Beitrag mit der Finanzierung. Zu den wichtigen Statussymbolen in unserer Gesellschaft zählt zumal auch das Aussehen und der Körper.
    Wenn ich beispielsweise an das Thema Abnehmen denke, so fällt doch auf, dass die Pharmakonzerne und die Diätindustrie viele Menschen mit leeren Versprechen abziehen. Viele Menschen geben viel Geld auch für Pillen und Diäten aus. Doch wer wirklich abnehmen möchte, muss nicht zwangsläufig sein gesamtes Geld am Monatsanfang aus dem Fenster werfen.
    Es helfen auch andere und viel besser und effektiver bewährte Methoden. Ich stelle einige in meinem Blog vor.

    Man sollte mit seinem Geld gut umgehen können.

  3. Das Problem kenne ich sehr gut. Am Ende des Monats wird sich nichts gegönnt und es wird aufs Benzin geachtet. Man vermeidet unnötige Fahrten, aber am Monatsanfang wird dann schön voll getankt und überall nur noch mit dem Auto hingefahren. Ich glaube vielen Menschen (darunter meine Wenigkeit) fehlt die Selbstbeherrschung. Am Ende des Monats, wenn das Geld knapp ist, bleibt einen ja nichts anderes übrig als kürzer zu treten, aber wenn das Geld am Monatsanfang wieder stimmt, dann überkommt einen eine Gedankenlosigkeit.

  4. Genau, mit einem Budget läufts am besten. Bewusst wissen was man wofür ausgibt.
    Geld leihen ist ganz und gar nicht gut. Da lieber überlegen, wie kommt es, dass ich mir Geld leihen muss? Meine Erfolgsstufen sind: Stufe 1. – 1000.- für Notfälle auf der Seite haben, Stufe 2: Raus aus den Schulden, Stufe 3: 3 – 6 Monate Monatsausgaben auf die Seite legen, Stufe 4: Investiere für deine Pensionierung, Stufe 5: Spare für die Ausbildung der Kinder, Stufe 6: Investiere in deinen Reichtum
    https://nadjahorlacher.ch/der-wunsch-nach-finanzieller-freiheit/

Schreibe einen Kommentar