Wohlstand ist für jeden machbar (Teil 2)

Gastartikel von Thomas Borisch – Die Erfolgsplaner.

Sie sind noch am Ball? Super. Im zweiten Teil erfahren Sie mehr, wie Sie Ihre finanzielle Unabhängigkeit und Wohlstand erreichen können. Bevor ich hier auf ein paar weitere Schritte auf den Weg zu Ihrem Wohlstand eingehe, noch ein paar Tipps am Rande.

1. Lassen Sie sich nicht für dumm erklären.

Oft ist es so, dass man dem Otto-Normal-Verbraucher eine Kompetenz in Finanzfragen abspricht. Doch eines können Sie mir glauben: Ein Großteil der Berater und Fachleute kennt auch nur eine begrenzte Zahl an Produkten und Finanzdienstleistungen. Sie werden durch die jeweiligen Firmen auf den Verkauf einzelner Produkte getrimmt. Dabei bleibt öfters auch das Kundeninteresse auf der Strecke. Sie sind nicht dümmer als ein Experte. Sie wissen am Besten, wie Sie mit Ihrem Geld wirtschaften möchten und welche Ziele Sie damit verfolgen.

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2. Fragen Sie bis es weh tut.

Bevor Sie einen Vertrag abschließen, bei dem Sie Ihr hart erarbeitetes Geld investieren sollen, konfrontieren Sie den Verkäufer mit allem was Ihnen unverständlich ist. Prüfen Sie jeden Vertrag, ob dieser zu Ihren Lebenszielen passt und konfrontieren Sie den Verkäufer damit. Erst wenn Sie alles verstanden haben, können Sie Risiken, Nutzen und Chancen objektiv bewerten.

3. Nie überrollen lassen.

Schließen Sie nie einen Vertrag ab, ohne sich selbst Bedenkzeit zu verordnen. Vergleichen Sie jedes Angebot mit Alternativen. Überdenken Sie jede Investition und kalkulieren Sie alle Risiken mit ein. Jedes Produkt und jeder Vertrag sollte einen nachhaltigen Nutzen für Sie haben. Bedenken Sie vor jedem Abschluss die Auswirkungen eines Vertrages auf Ihre Zukunft. Es ist Ihr Geld. Sie bestimmen, wer dieses Geld bekommt und wer mit diesem Geld arbeiten darf um Ihre finanzielle Situation zu verbessern.

Diese Tipps musste ich einfach noch loswerden. Auch wenn es ganz logisch erscheint, werden diese Ratschläge immer wieder nicht beachtet. Hier geht es um Geld. Geld für dass Sie viel Zeit und Mühe investieren mussten. Es sollte nicht durch Leichtsinn und unbedachte Entscheidungen verloren gehen.

Nun die nächsten Schritte auf dem Weg Richtung Wohlstand:

3. Schritt: Polster schaffen

Schaffen Sie sich ein Polster an. Gerade am Anfang ist es schwer, jeden Monat etwas Geld beiseite zu legen. Daher warten Sie nicht bis zum Monatsende, wenn schon alles aufgebraucht ist, sondern legen Sie gleich zu Beginn einen festen Betrag auf die hohe Kante. Greifen Sie dieses Geld nie an. Kommen Sie auch ohne Ihr Erspartes über die Runden. Sparen Sie mit der Zeit einen Betrag an, mit dem Sie locker 3 bis 6 Monate überleben können. Legen Sie dieses Geld möglichst gewinnbringend an. Achten Sie darauf, dass es trotzdem verfügbar bleibt für Notfälle. Notfälle gibt es nur, wenn Sie dieses Geld für überlebensnotwendige Zahlungen benötigen. Achtung: Wenn Sie Schulden angehäuft haben, investieren Sie bitte jeden freien Euro in deren Abzahlung. Kein Geldpolster und kein Sparvertrag kann das Geld erwirtschaften, welches Sie durch
die Zinslast Ihrer Schulden verlieren.

4. Schritt: Vorsorge

Sie sind dabei Ihre Einkünfte zu steigern. Sie haben Ihre Ausgaben unter Kontrolle, die Schulden sind eingedämmt und ein anständiges Polster für Notfälle ist auch vorhanden. Nun ist es dringend an der Zeit etwas für Ihre Zukunft zu tun. Sorgen Sie vor, bevor Sie Ihre Geldsorgen wieder einholen. Unter Vorsorge verstehe ich langfristige Sparmaßnahmen mit möglichst guten Renditen und breiter Streuung. Der Markt ist hier sehr breit gefächert und einzelne Erläuterungen würden diesen Artikel sprengen. Daher nur ein kurzer Tipp: Jeder Vertrag sollte zu Ihnen, Ihrem Sparverhalten, Ihren Lebenszielen und Ihrer jetzigen Situation passen. Intelligent ist es, wenn Sie bereits während Sie sich ein finanzielles Polster aufbauen, parallel dazu mit der Vorsorge beginnen.

5. Schritt: Freiheit und Wohlstand

Die meisten Menschen kommen über den dritten Schritt nicht hinaus. Viele befolgen den 4. Schritt, vergessen aber die ersten drei. Der Wunsch eines Großteils der Bevölkerung liegt allerdings im Erreichen des 5. Schrittes. Doch wie bei einem Haus wird die oberste Etage zusammenstürzen, wenn die darunter liegenden nicht stark und stabil gebaut wurden.
Sollten Sie hier angekommen sein, möchte ich Sie herzlich beglückwünschen. Dann gehören Sie zu den wenigen Menschen die unabhängig und frei wirtschaften können. Man darf nie vergessen, der Besitz und Erhalt eines Vermögens ist ebenso schwierig und aufwendig wie der Aufbau. Doch wer diese Stufe erreicht hat, besitzt genügend Erfahrungen um zielgerichtet und zukunftsorientiert handeln zu können.

Nun der wichtigste Punkt: AM BALL BLEIBEN
Suchen Sie sich Hilfsmittel, die Sie ständig motivieren, an Ihren Zielen zu arbeiten. Sie müssen Ihre Ziele vor Augen haben. Bei unsinnigen Ausgaben und bei Kontrollverlust benötigen Sie jemanden der Ihnen auf die Finger haut. Suchen Sie nach Wegen, wie Sie sich selber auf Kurs halten können. Nichts ist so schwierig, wie den eingeschlagenen Weg auch zu Ende zu gehen. Gerade beim Thema Geld (wo es kein Ende gibt). Lassen Sie sich helfen und gehen Sie in die Offensive. Lassen Sie sich nicht beirren und glauben Sie an Ihre eigene Stärke. Rückschläge können dazugehören, wenn Sie nicht aufgeben.

Ein Wort zum Schluss:
Ja, es bedeutet etwas Arbeit, Zeitaufwand und Einsatz, sich von seinen Geldsorgen zu lösen. Aber es ist es wert. Sie haben oftmals viel Zeit und Mühe investiert um Ihr Geld zu erhalten. Daher sollten Sie Ihr Kapital schützen und als ein wertvolles Gut betrachten. Durch die Beschäftigung mit diesem Thema (und damit, dass Sie meinen Gastartikel bis zum Schluss gelesen haben) haben Sie den wichtigsten Schritt schon gemeistert. Sie haben erkannt, selbst etwas tun zu müssen. Nun müssen Sie es anpacken und loslegen. Geld ist nicht alles, doch es hilft Ihnen ein Leben führen zu können, wie Sie es sich vorstellen. Das ist alles. (Danke an Robert, dass ich hier einen Gastartikel veröffentlichen durfte und dadurch vielleicht ein paar Menschen helfen kann).

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