Wieviel Bargeld in der Wohnung aufbewahren?

Warum sollte man heute noch Bargeld zu Hause aufbewahren? Die Frage ist durchaus berechtigt. Banken gibt es in jeder Stadt und die Geldautomaten gleich dazu, die Geldkarte ist ebenfalls schnell zur Hand. Wer allerdings über die letzten Jahren einmal genauer recherchiert, der wird mit erstaunen feststellen, dass es immer mal wieder zu Totalausfällen bei den Banken kommt und dies bundesweit. Die Ursachen waren meistens Unwetterschäden, Bauarbeiten oder generelle technische Probleme. Als Kunde steht man dann in solch einer Situation plötzlich ohne Bargeld da, weil auch eine Auszahlung über den Bankschalter oftmals nicht möglich ist, da die Systeme miteinander gekoppelt sind. Wie sieht es mit der Geldkarte aus? Ich habe es persönlich schon zweimal miterlebt, dass das Kartensystem in zwei Geschäften zusammengebrochen ist. Somit lässt sich auch diese Situation nie ganz ausschließen.

Bargeld Wohnung aufbewahren

Die Entfernung zur nächsten Bank ist ein weiter Punkt, der für die Aufbewahrungen von Bargeld spricht. Muss ich nur 5 bis 10 Minuten zum nächsten Geldautomaten laufen, so brauche ich auch keine großen Bargeldbestände in der Wohnung aufbewahren. Doch nicht jeder von uns lebt in einer Stadt, wo sich solche idealen Bedingungen vorfinden. Wenn man auf dem Dorf wohnt und erst mit dem Auto weit fahren muss, so sieht es schon wieder ganz anders aus. Des Weiteren können in kleineren Städten zwar Geldautomaten vorhanden sein, gehören die allerdings einer Fremdbank und diese befindet sich nicht in einem Bankenverband wie der Cash Group, so werden Gebühren für das Abheben des Bargeld fällig und diese sind happig.

Wie viel Bargeld aufbewahren?

Als Orientierung können euch hier eure wöchentlichen Ausgaben für den Lebensmitteleinkauf diesen und die Kosten für das Auto also Kraftstoff. 200 bis 300 Euro durchaus realistisch bemessen, die bleibt letztendlich jedoch euch überlassen. Es wirklich Sinn macht, wenn man mehrere tausend Euro in der Wohnung aufbewahrt, muss jeder selbst entscheiden, wobei auch das Thema Sicherheit hierbei eine wichtige Rolle spielt.

Bargeld richtig und sicher aufbewahren

Im Artikel ,,Geld zu Hause verstecken“ gab ich bereits viele nützliche Tipps. Bei größeren Mengen an Bargeld ist der Kauf eines Tresors sehr zu empfehlen. Wird dieser in der Wohnung gut versteckt, so bietet der Tresor ein große Maß an Sicherheit. Des Weitere muss niemand etwas von eurer Bargeldreserve wissen, ansonsten schafft dies ungewollte Aufmerksamkeit und diese möchte man ja eigentlich vermeiden.

Fazit: Bei der Höhe der Bargeldsumme richtet euch an euren monatlichen Kosten für Lebensmittel, Energie und Kraftstoff. Seht das Bargeld als absolute Notreserve und bewahrt es gut in eurer Wohnung sicher auf.

5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich habe immer Bargeld zu Hause. Auf meine EC-Karte verlasse ich mich nicht, aus zwei Gründen. Zum einen habe ich mal meinen Geldbeutel (zum Glück nur) verlegt und Sicherheitshalber habe ich meine Karte gesperrt. Dann ist es aber erstmal zu Ende mit Geld holen. Zweitens zahle ich zu 95 % alles in Bar. Wenn man mit Karte bezahlt, gibt man häufiger mehr aus – es tut halt nicht so weh, wie wenn man „wirkliches“ Geld loslassen muss – und man kann durch die Bankdaten genau sehen, wo man wann einkaufen war. In der Hinsicht mag ich es lieber etwas anonymer …

  2. Also bei mir ist es genau Anders herum.
    Ich habe so gut wie Bargeld zuhause und auch selten dabei.
    Ich zahle so gut wie alles mit Karte, da ich mir den Weg zum Geldautomaten spare.

  3. Einen Zwanziger habe ich immer im Auto deponiert. Da es mir schon ein paarmal passiert ist, dass ich mit dem Auto unterwegs war und kein Geld dabei hatte. Wenn dann die Benzinanzeige im roten Bereich steht kann man auf diese Reserve zurückgreifen 😉

  4. Das ist ein Thema, was mich immer wieder beschäftigt, eigentich nur aus dem Grund, weil ich den Banken nicht vertraue. Schließlich liegt mein Geld in anderen Händen und die können machen damit, was sie wollen. Wenn es von heute auf morgen einen wirtschaftlichen Zusammenbruch gibt, kann es sein, dass ich keine Zugriff mehr darauf habe. Andererseits, fühle ich mich ab einer größeren Summe zu Hause auch irgendwann nicht mehr wohl ohne echten Tresor. Ich bin leider noch nicht zu einer guter Lösung gekommen, die für mich stimmig ist.

    • Hallo Caro, vielen Dank für dein Kommentar. Ich denke mir, dass eine mögliche Lösung aus mehreren Lösungen besteht. Du könntest eine bestimmte Summe in deiner Wohnung aufbewahren, ein Teil deines Geldes auf mehrere Konten bei verschiedenen Banken verteilen.

      Mitunter lohnt es sich auch darüber nachzudenken, einen gewissen Vorrat an Lebensmitteln und anderen wichtigen Dingen anzulegen, selbst wenn es nie zu einem Zusammenbruch kommen würde.

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