Wie funktioniert der Handel mit Aktien an der Börse

Obwohl der Handel mit Aktien zu den Geldanlagen mit den höchsten Renditen zählt, investieren wenige Deutsche in Aktien. 2014 lag die Zahl der direkten Aktionäre in Deutschland bei 4,14 Millionen, was ungefähr 5 Prozent der Einwohner des Landes ausmacht. Neben dem Risiko des Wertverlustes der eigenen Anlagen beim Aktienhandel, ist diese Zahl auch so niedrig, weil viele Deutsche nicht wissen, wie der Handel mit Aktien funktioniert. Folgender Artikel soll die Grundzüge des Aktienhandels kurz beleuchten, um den Einstieg für interessierte Neulinge zu erleichtern.

Aktien Handel

Was sind Aktien?

Eine Aktie ist ein bestimmter Bruchteil eines Unternehmens und wird von diesem an der Börse ausgegeben, um an frisches Geld zu kommen. So kann der Aktionär einen gewissen Anteil des Unternehmens für einen bestimmten Betrag erwerben und ist nun Anteilseigner dieser Firma, welche nach dem Börsengang als Aktiengesellschaft bezeichnet wird. Diese Strategie verfolgen Unternehmen, um zu expandieren oder um Geld für diverse Investitionen zur Verfügung zu haben. Der Aktionär kauft Anteile an der Firma mit der Hoffnung, dass sich der Wert des Unternehmens – und somit auch seines Anteils – steigert. Des Weiteren zahlen Unternehmen ihren Aktionären einmal jährlich eine Dividende, also einen Anteil an dem erwirtschafteten Gewinn, aus. Die Aktien der einzelnen Aktiengesellschaften werden an der Börse gehandelt und ihr Kurs hängt von vielen Parametern ab. Geht es der Firma gut und sie erwirtschaftet Gewinn, wollen viele davon profitieren und die Nachfrage, und somit auch meistens der Kurs, steigen und man kann mit dem Verkauf von vorher billiger erworbenen Aktien viel Geld verdienen. Läuft es bei dem Unternehmen nicht so rund und es macht Verluste, wollen die einzelnen Aktionäre ihre Aktien loswerden, um nicht zu viel Geld zu verlieren und die Nachfrage und somit auch der Kurs sinkt. Die Kursschwankungen hängen aber nicht nur vom einzelnen Unternehmen ab, sondern auch von der gesamten Wirtschaftslage. Da diese sehr unübersichtlich und volatil ist, ist der Handel mit Aktien immer mit einem gewissen Risiko verbunden.

Derivatehandel

An der Börse wird aber nicht nur mit Aktien, sondern auch mit Indizes, Rohstoffen, Währungen und Staatsanleihen gehandelt und es besteht die Möglichkeit, durch Derivatgeschäfte auch von Kursverlusten zu profitieren. Viele Unternehmen bieten den Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) an, bei dem flexibel auf diverse Kursänderungen spekuliert werden kann. Zu nennen ist hier zum Bespiel CMC Markets, einer der weltweit führenden Händler im Online-Derivatehandel. Der Vorteil ist, dass hierbei mit so genannten Hebeln gehandelt werden und die einzelne Person mit viel höheren Finanzvolumen als seinem Eigenkapital spekulieren kann. Dies birgt natürlich auch einige Risiken, da die Verluste die persönlichen Einlagen um unbestimmte Höhe überschreiten können.

Ob und wie der Einzelne an der Börse handelt, ist ihm selbst überlassen. Hat man jedoch die Grundzüge des Geschäfts verstanden und ist sich der Chancen und Risiken bewusst, ist es durchaus möglich mit etwas Geschick und Glück und relativ geringem Aufwand eine hohe Rendite zu erwirtschaften.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Der Handel mit Aktien ist immer auch mit einem Risiko verbunden. Das muss jedem klar sein. Diese Erfahrungen mussten in den letzten Jahren vor allem deutsche Anleger machen. Banken und Versicherer haben schon immer ihre Gewinne durch Aktiengeschäfte verbessern wollen. Doch es gab immer wieder große Verluste, weil in zu riskante Geschäfte investiert wurde. Daher ist es immer wichtig, dass man Nutzen und Gefahren der Anlage kennt. Das ist ähnlich wie bei einer Baufinanzierung.

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