Wenn ein Kunde kein Geld zahlt

Wenn der Kunde nicht zahlt ist das immer sehr ärgerlich. Im guten Glauben hat man für diesen eine Dienstleistung ausgeführt oder ein Produkt verkauft und der Kunde bezahlt einfach nicht. Was für große Unternehmen durch genügend Kapital und der eventuellen steuerlichen Abschreibung als Verlust noch gut kompensierbar ist, kann wiederum für kleine Firmen existenzbedrohend sein.

Der Kunde ist auch nur ein Mensch

Jedoch ist ein möglicher Zahlungsausfall nicht immer vollkommene Absicht, daran sollte man auch als Unternehmen immer denken. Des weiteren gibt es auch die gesetzliche Zahlungsfrist von 30 Tagen in denen der Kunde genügend Zeit hat eine Rechnung zu begleichen, erst danach ist der Kunde im Zahlungsverzug und es können weitere Schritte eingeleitet werden.

Gegen den Zahlungsausfall absichern

Mit relativ einfachen Möglichkeiten kann man sich als Unternehmen gegen den Zahlungsausfall absichern. Ein sehr wirksame Vorbeugemaßnahme ist hierLösung für beide Seiten die Vorkasse oder Teilzahlung einer Dienstleistung oder Produktes.

Es ist immer wieder unglaublich zu sehen, wie gerade kleinere Firmen mit horrenden Summen für ihren Kunde in Vorleistung gehen, nur weil diese unbedingt deren Auftrag haben wollen. Wenn der Kunde dann in Zahlungsverzug gerät, dann kann das den Unternehmer ruinieren bzw. die eigene Existenz bedrohen und deren seiner Angestellten.

Hier ein kleines Beispiel:

Eine Dachdeckerfirma soll für einen Hausbesitzer das komplette Dach neu decken, hierbei wird vereinbart, dass der Kunde erst beim Abschluss des Auftrages bezahlt. Der Dachdecker kauft für 25.000 Euro das benötigte Material ein und deckt mit drei seiner Angestellten das Dach, da dieses etwas größer ist und auch die Konstruktion erneuert werden muss benötigt die Firma rund eine Woche für diesen Auftrag.

Der Auftrag ist erledigt und der Kunde erhält seine Rechnung, doch dieser kommt in Zahlungsverzug und er bezahlt auch nach 30 Tagen nicht. Jetzt kommt auch der Unternehmer in Schwierigkeiten, da dieser zum einen selbst die Rechnung für das Material von 25.000 Euro bezahlen muss und zum anderen den Lohn seiner angestellten. Mittels Mahnverfahren, Anwalt und Inkassobüro erhält er nach 5 Monaten doch sein Geld. Hier kommt jedoch die Überlegung auf, ob die Firma diesen Zeitraum überhaupt überlebt hätte.

Zwischenfazit: Darum ist eine Vorkasse oder Teilzahlung nach einem bestimmten Arbeitsabschnitt so wichtig. Besteht der Kunde nicht darauf, gerade bei solch hohen Summen, dann ist besonders Vorsicht geboten, lieber sollte man dann auf solch einen Auftrag verzichten.

Über Inkassobüros informieren

Eine weitere gute Möglichkeit ist die Zusammenarbeit mir einem renommierten Inkassobüro. Solche Inkassounternehmen sind besser als ihr Ruf und können Unternehmen wirklich sehr viel Arbeit abnehmen. Zu meinen Recherchen dieses Themas bin ich im Internet auf eine nützliche Seite namens inkassoportal.de, dort gibt es viele Hilfestellungen und Tipps für Unternehmer, wobei auch das Inkasso-Lexikon sehr interessant ist, mehr dazu hier.

Ein Inkassounternehmen ist heute keine Eintreiber Kolonne im herkömmlichen Sinn, wie man es vielleicht aus Fernsehfilmen her kennt. Vielmehr organisieren seriöse Büros den Ablauf der Rechnungsbegleichung, wobei hier inzwischen immer auch nach einer passenden Lösung für den säumigen Kunden gesucht wird, damit er seine Zahlungen nachkommt.

Fazit: Wenn ein Kunde nicht zahlt, ist das immer sehr ärgerlich. Bei größeren Summen sollte man gerade auch als kleines Unternehmen immer vorsichtig sein, eine wirksame Absicherung ist hier die Vorkasse oder Teilzahlung.

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