TransferWise – Günstige Auslandsüberweisungen

Heute möchte ich euch wiedermal eine Möglichkeit vorstellen, mit der man sehr viel Geld sparen kann. Speziell geht es um die Kosten für Überweisungen ins Ausland und wie man diese senken kann.

Was ist TransferWise?

Bei TransferWise.com handelt es sich um eine Plattform, wo man kostengünstig Auslandsüberweisungen tätigen kann. Die Idee dahinter stammt von den Erfindern von PayPal und Skype. DaherTransferWise ist es nicht verwunderlich, dass vom nächsten Skype der Banken spricht. Die Bedienung und Benutzerführung ist sehr einfach, was auch nicht anders zu erwarten war.

Die Funktionsweise von TransferWise

Diese ist einfach erklärt. Man zahlt sein Geld bei TransferWise auf sein dort angemeldetes Konto ein, dieser Geldbetrag wird dort in die gewünschte Währung umgetauscht und der jeweilige Empfänger erhält dann sein Geld. Sehr gut finde ich hierbei, dass man sowohl den aktuellen Wechselkurs, als auch die letztendlich zu überweisende Summe sofort sieht. Die Dauer einer Überweisung beträgt dabei zwischen 2 bis 3 Tagen, außer am Wochenende, wobei generell hier alle Banken keine Überweisungsvorgänge bearbeiten.

Die Gebühren von TransferWise

Die Kosten bei TransferWise sind sehr überschaubar. Bis zu einem Geldwert von 200 € fällt lediglich eine Gebühr von 1 € an. Dies gilt sowohl beim Wechseln von Britischen Pfund (GBP) in Euro (EUR) als auch in anderen Währungen. Wobei es hier immer darauf ankommt, welche Währung ich gerne wechseln möchte. Überweise ich 100 Schweizer Franken (CHF) in Euro, so wird hier eine Gebühr von 1 CHF fällig.

Ab einem Geldbetrag von 200 € werden 0,5% der zu überweisenden Summe berechnet.

Welche Währungen lassen sich tauschen?

TransferWise bietet hier verschiedene Währungen zum Wechseln an. So kann man Euro in Britische Pfund (GBP), in dänischen Kronen (DKK), schwedische Kronen (SEK), norwegische Kronen ( NOK), tschechische Kronen (CZK), polnischem Zloty (PLN), US-Dollar und weiteren Währungen wechseln.

Lohnt sich TransferWise?

Der Anbieter lohnt sich durchaus. Gerade wer regelmäßig Geld ins Ausland überweisen oder empfangen möchte, kann hier Geld sparen. Was gerade für Freiberufler, Studenten oder Leute mit einem Zweitwohnsitz sehr günstig sein kann.

Ist eine SEPA-Überweisung nicht günstiger?

Dies ist eine sehr gute Frage und zudem ist diese auch berechtigt. Denn, wer eine SEPA-Überweisung in ein anderes Land der Europäischen Union ausführt, so zahlt dieser die gleichen Gebühren die bei einer herkömmlichen Inlandsüberweisung anfallen. Da diese bei vielen Banken kostenlos sind, so zahlt man theoretisch auch bei der SEPA-Überweisung ins Ausland keine Gebühren.

Diese Dinge sollte man beachten:

  • Das Konto des Empfängers wird ebenfalls in Euro geführt
  • Diese SEPA Regelung gilt bis zu einer Summe von 50.000 Euro.
  • Befindet sich das Empfängerkonto in einem Land mit einer Fremdwährung, so können hier Gebühren anfallen

Wer sich für die Bedingungen und Gesetze der Europäischen Union interessiert, für den habe ich hier die VERORDNUNG (EG) Nr. 924/2009 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES, die ihr euch unter folgender Seite eur-lex.europa.eu als PDF anschauen könnt.

Welche Gebühren fallen bei den Banken an?

Wer eine SEPA-Überweisung durchführt, der bezahlt im ersten Moment also keinen Cent, sofern die Banken für die Inlandsüberweisungen keinen Gebühren verlangen. Und dies ist genau der Punkt. Persönlich kann ich jedem von euch daher nur empfehlen, sich mit den Gebühren seiner Bank etwas näher zu befassen.

Ich habe mir bei einigen Banken die Kosten für Auslandsüberweisungen angeschaut und habe dabei festgestellt, dass die Überweisungen nur bis zu einem bestimmten Grenzbetrag wirklich kostenlos sind, kommt dann noch der Umtausch der Währung hinzu, so muss man hier mit Kosten zwischen 12 bis 20 Euro rechnen oder es wird anteilsmäßig ein Prozentsatz festgelegt.

Wobei man hier noch einmal auf den Grenzwert zurückkommen muss. Wird dieser überschritten, so richten sich die Kosten nach einem Prozentsatz der zu überweisenden Summe, nach meinen Recherchen liegt diese durchschnittlich bei 1 bis 3%.

Überweise ich also beispielsweise 10.000 Euro nach England, so veranschlagt die Bank hier eine Gebühr von 100 bis 200 Euro.

Fazit: Anbieter wie TransferWise sind eine gute Alternative zu den herkömmlichen Banken. Geld sparen kann man hierbei in der Hinsicht, dass die Gebühr bei größeren Summen deutlich niedriger ist und zudem, gerade beim Währungsumtausch nicht extra noch einmal Gebühren angerechnet werden.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,
    toller Artikel. Anbieter wie TransferWise sind fast – außer eventuell bei Großkonzernen – eigentlich immer klassischen Banken hinsichtlich Gebühren und Schnelligkeit überlegen. Trotzdem sollte man vor seiner Auslandsüberweisung die Preise vergleichen, z.B. auf ueberweise.de.
    Denn Anbieter wie CurrencyFair oder Azimo können eventuell noch günstiger sein, oder die gewünschte Währung / Land ist von TransferWise noch nicht abgedeckt.#
    Viele Grüße!

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