Tipps für ein sicheres Onlinebanking

Immer mehr Leute nutzen heutzutage das Onlinebanking. Was verständlich ist, denn schließlich lassen sich die eigenen Bankgeschäfte so sehr einfach abwickeln. Auch wenn das Onlinebanking heutzutage schon sehr sicher ist, so gibt es leider immer mal wieder Fälle, wo diese Sicherheit nicht ausgereicht hat. Organisierte Banden lassen sich dabei immer wieder etwas neues einfallen, um irgendwie an das Geld der Bankkunden zu kommen. Die Banken rüsten immer weiter auf, man selbst kann allerdings auch etwas für die Sicherheit tun, einige nützliche Tipps habe ich für auch zusammengefasst.

Tipps zum Onlinebanking

Sollte man das Onlinebanking meiden?

Im Artikel ,,Sicher Geld abheben vom Geldautomaten“ habe ich bereits darüber berichtet, dass auch dort mit diversen Tricks versucht wird, an das Geld der Leute zu kommen. Somit besteht selbst in der Bank bzw. an den Geldautomaten ein gewisses Risiko. Das Onlinebanking wird nach meiner persönlichen Meinung in Zukunft immer sicherer. Wobei der TAN-Generator bereits sehr viel Sicherheit verspricht. Grundsätzlich ist es sehr zu empfehlen, wenn man das Onlinebanking Zuhause durchführt und nicht etwas im Internetcafe oder per Laptop an einem öffentlichen WLAN-Hotspot.

Eine aktuelle Antivirensoftware ist sehr wichtig

Die Antivirensoftware bietet bereits ein großes Maß an Sicherheit. Gute Programme gibt es bereits ab 30 Euro im Handel zu kaufen. Man könnte zwar auch auf kostenlose Software aus dem Internet zurückgreifen, doch bieten diese weit weniger Sicherheit als die kostenpflichtigen Programme. Des Weiteren werden die Antivirenprogramme bekannter Entwickler rund um die Uhr weiterentwickelt und aktualisiert. Wer seine Geldgeschäfte bereits über das Smartphone abwickelt, der sollte auch hier für mehr Sicherheit sorgen und gewisse Vorkehrungen treffen.

Die Webseite der Bank kontrollieren

Die Banken haben verschlüsselte Webseiten, diese erkennt man durch ein grünes Vorhängeschloss, wobei auch der Name der Bank grün hinterlegt ist. Klickt man darauf, so bekommt man alle wichtigen Informationen. Des Weiteren sollte man die Internetadresse immer per Hand eingeben.

Formulardaten nicht vom Browser speichern lassen

Viele Browser bietet ihren Nutzer eine Speicherfunktion ihrer eingegeben Daten ein. So mag es zwar sehr praktisch sein, wenn man seine Passwörter und weitere wichtige Daten nicht mehr eingeben muss, jedoch besteht hierbei immer ein gewisses Sicherheitsrisiko. Installiert sich ein Schadprogramm unbemerkt auf dem eigenen PC, so kann dieses die Daten auslesen.

Die Nachfrage der Kontodaten per E-Mail ignorieren

Eine Bank wird niemals per E-Mail nach der Geheimzahl nachfragen. Solltet ihr solche E-Mail in eurem Postfach einmal vorfinden, so löscht diese, dies gilt auch für die Nachfrage der Kontonummer oder weiter wichtiger Daten. Die Banken habe alle nötigen Informationen vorliegen und benötigen diese deshalb von euch nicht.

Unbekannte Rechnungen ignorieren

Eine aktuelle Masche sind derzeit unbekannte Rechnungen mit dazugehöriger Mahnung, die man angeblich nicht bezahlt hat. Häufig befindet sich in der E-Mail noch ein Anhang, diesen sollte man auf keinen Fall öffnen. Hier sind Trojaner versteckt, die sich beim Öffnen automatisch im Hintergrund auf dem PC unbemerkt installieren und dann alle Daten ausspionieren. Sollte man eine Rechnung mal tatsächlich nicht bezahlt haben, so kann man sehr sicher sein, dass die Firmen grundsätzlich die Zahlungsaufforderungen bzw. Mahnungen über den Postweg an euch verschicken.

Onlinebanking mit dem Smartphone

Einige Banken machen bereits Werbung dafür, ich persönlich bin da immer noch etwas skeptisch. Das Onlinebanking via Smartphone scheint noch einfacher und schneller zu sein. Ein bis zweimal über das Display gewischt und schon ist die Überweisung abgeschickt. Hier wird sich zeigen, wie sich diese Art des Bankings in den nächsten Jahren entwickeln wird.

Vor Verlusten absichern

Bei computeruniverse.de bin ich auf einen interessante Service von CosmosDirekt gestoßen. Hierbei handelt es sich um eine Versicherung, die bei einem finanziellen Schaden zahlt. Wurde man also Opfer eines Betruges und die eigene Bank bezahlt nicht, so zahlt die Versicherung bis zu einer Summe von 10.000 Euro. Bei einer jährlichen Gebühr von derzeit 7,90 Euro ist dies eine sehr gute Absicherung.

Überweisungsautomaten in der Bank nutzen

Viele Banken bieten ihren Kunden Überweisungsautomaten an. Theoretisch ist die Funktionsweise genau die gleiche wie beim Onlinebanking, nur mit dem Unterschied, dass man die Überweisung direkt bei der Bank tätigt. Die Sicherheit ist hier sehr hoch.

Fazit: Das Onlinebanking wird immer sicherer und zugleich immer beliebter. Dies bedeutet allerdings nicht, dass man nicht gewisse Sicherheitsvorkehrungen treffen sollte. Hier gilt die gleiche Sorgfalt wie sonst auch. Beim Eintippen der Geheimzahl am Geldautomaten verdeckt diese ja auch mit der Hand und präsentiert diese nicht jedem Fremden.

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