Stress im Berufsleben – Frühzeitig erkannt, schnell gebannt

Das Phänomen Stress kennt heutzutage jeder Zeitgenosse aus eigener Erfahrung. Der Volksmund versteht darunter eine belastende und überfordernde Situation, die für den Betroffenen negative Folgen mit sich bringt. Das ist aber nur ein Aspekt des vielschichtigen Begriffs. Rund um das Thema Stress gibt es viele wichtige Informationen, die für moderne Arbeitswelten relevant sind. Es kann daher für jeden berufstätigen Menschen von Vorteil sein, sich näher mit dem Phänomen zu beschäftigen. Vor allem Stresssituationen im Arbeitsleben können gravierende Folgen nach sich ziehen. Führungspersonen und Arbeitnehmer sollten sich umfangreich zum persönlichen und betrieblichen Stressmanagement informieren.

Wie entsteht Stress?

Um Stress vermeiden zu können, muss man zunächst einmal wissen, wie Überforderung entsteht. Das hängt sehr stark vom individuellen Empfinden einesGastartikel Menschen ab. Während manche schnell kein Land mehr sehen, werden andere von einem extremen Arbeitspensum regelrecht angestachelt. Kommt noch Zeitdruck hinzu, entstehen schnell Hektik und Stress, die Situation gerät allzu leicht außer Kontrolle. Selbst in extremen Drucksituationen gibt es aber noch Zeitgenossen, die erst jetzt so richtig zu ihrer Höchstform auflaufen. Bei der Entstehung von Stress ist das eigene Level also ausschlaggebend. Wer Überforderungssituationen vermeiden und den Stress präventiv angehen möchte, muss vor allem die ersten Anzeichen kennen. Nur möglichst früh erkannt ist diese Gefahr schnell gebannt.

Stressprävention

Bei der Stressprävention ist der einzelne Mitarbeiter genauso gefragt wie die Verantwortlichen im Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Jeder muss angeleitet werden, mit stressigen Situationen umzugehen, nur so können negative Folgeerscheinungen vermieden werden. Dafür ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement zuständig. Der Mitarbeiter trägt dann die Verantwortung dafür, das Gelernte im Alltag umzusetzen. Dafür ist vor allem die Selbstbeobachtung von Bedeutung, denn nur wer die eigene Stresssituation frühzeitig erkennt, kann auch präventiv eingreifen. Dafür gibt es zahlreiche Techniken, die einfach erlernt werden können. Sehr effektiv und in jedem Bereich anwendbar sind beispielsweise Entspannungsmethoden. Wer im entscheidenden Moment mit Hilfe einer geeigneten Technik abschalten kann, wird mit Stress gut fertig. Im Idealfall stehen dem Mitarbeiter mehrere Methoden zur Verfügung, so dass er ein ganzes Repertoire an Reaktionsmöglichkeiten auf Stress in petto hat. Das verleiht ihm eine gewisse Souveränität im Umgang mit hohen Anforderungen.

Früh erkennen – Früh eingreifen

Zur Früherkennung von Stress muss man die wichtigsten Symptome kennen, die man an sich selbst und anderen identifizieren kann. Es gibt sowohl physische als auch psychische Anzeichen, außerdem können bestimmte Verhaltensauffälligkeiten auftreten. Im körperlichen Bereich gehören Herz-Kreislauf Probleme und Kopfschmerzen zu den frühen Symptomen. Auf der seelischen Ebene sind mangelnde Konzentration, innere Unruhe und Antriebslosigkeit häufige Probleme. Im Verhalten eines gestressten Menschen fallen besonders seine Fahrigkeit und Nervosität auf, aber auch Zurückgezogenheit gehört zum Verhaltensrepertoire bei übermäßigem Stress.

Stress und damit Fehlzeiten vermeiden

Dauerhafter Stress kann durchaus schwerwiegende gesundheitliche Probleme mit sich bringen und bis in den Burnout führen. Um die Belegschaft gesund zu erhalten und Fehlzeiten zu vermeiden, ist die Stressprävention also das oberste Gebot. Dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement stehen dafür zahlreiche Mittel zur Verfügung, die in professionellen Seminaren erlernt werden können. Diese Maßnahmen werden dann an die einzelnen Mitarbeiter weiter gegeben, damit dem Stress im Team jede Chance genommen werden kann, gesundheitliche Einschränkungen zu verursachen.

(Hierbei handelt es sich um einen Gastartikel von Eva Urban)

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