Negative Autowerbung

Die Autowerbung ist ein gute Marketinginstrument, um den Bekanntheitsgrad des eigenen Unternehmen bzw. einer Person deutlich zu steigern. Gerade wenn die Autos mit der Firmenwerbung viel unterwegs sind, so prägt sich der Unternehmensname in das Stadtbild ein.

Das Erstellen und das Anbringen der Autowerbung ist mit einer einmaligen Investition verbunden und je nach Qualität und Kreativität, kann diese zusätzlich mehr Kunden generieren.

Wenn die Mitarbeiter das Marketing zerstören

Die Autowerbung kann noch so toll und wirksam sein, wenn die Mitarbeiter (die das Auto mit Firmenwerbung fahren) sich rücksichtslos im Straßenverkehr verhalten, dann zerstören diese mitunter das ganze Werbekonzept der Firmen.

Ich kann jedem Firmenchef immer nur empfehlen, dass dieser seinen Mitarbeiter unauffällig hinterher fährt und sich mal in die Lage seiner Kunden versetzt, wenn sich seine Mitarbeiter rücksichtslos verhalten.

Auch ich erlebe es tagtäglich immer wieder. So halte ich mich als guter Autofahrer ordnungsgemäß in der Stadt an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, es dauert dann auch nicht sehr lange und von hinten kommt ein Auto oder Transporter eines Unternehmens mit deutlich erhöhter Geschwindigkeit an.

In 50 Prozent der Fälle kleben diese dann schon fast an der Stoßstange und versuchen mit allen Mitteln vorbei zu kommen. Der Fahrer des Firmenautos sieht nur sein Ziel vor Augen, dieser bemerkt aber nicht, wenn ich in den Rückspiegel schauen, dass ich auch den Namen der Firmen lese.

Was ist die Folge? Der Kunde prägt sich diese Situation ein und er verbindet diese Rücksichtslosigkeit mit dem jeweiligen Unternehmen.

So wird dieser die Dienstleistung dieses Unternehmens nicht in Anspruch nehmen oder das Produkt nicht kaufen, sowie bei Gesprächen mitunter bei der Erwähnung des Firmennamens diese negative Erfahrung seinem Gesprächspartner übermitteln.

Wie vielleicht alle Marketing-Experten wissen, so verbreitet sich negative Werbung immer schneller.

Wenn der Kundenzuwachs stagniert

Wenn ein Unternehmen kaum noch neue Kunden akquirieren kann, so kann die negative Autowerbung ein Mitverursacher dafür sein. Man kann dann noch so viel Geld in das Marketing stecken, ein negatives Image wird man dann nicht so einfach wieder los und ein rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr trägt maßgeblich dazu bei, da die Autowerbung tagtäglich in der Öffentlichkeit zu sehen ist.

Die Mitarbeiter zum Lehrgang schicken

Als Unternehmer oder Vorgesetzter sollte man seinen Mitarbeitern von Anfang an verordnen, dass diese sich Verantwortungsvoll im Straßenverkehr verhalten sollten, schließlich repräsentieren diese das Unternehmen.

So kann es auch nicht schaden, dass man die Mitarbeiter zu einem Fahrsicherheitstraining inklusive Spritspartraining schickt. Diese Lehrgänge sind zwar erst einmal mit einigen Investition verbunden, jedoch zahlen sich diese im Nachhinein immer aus.

Das Unternehmen spart sehr viel Geld

Mitarbeiter die sich mit den Firmenfahrzeugen rücksichtsvoll und vorausschauend im Straßenverkehr bewegen verschaffen dem Unternehmen nicht nur ein positives Image, auch die Kosten für Kraftstoff und Wartung gehen deutlich nach unten. Diese Ersparnisse kann man dann wieder in weitere Werbemaßnahmen stecken.

Eine vorausschauende Fahrweise spart sehr viel Geld ein, zudem sind auch noch die Straßen meistens frei.

Eine vorausschauende Fahrweise spart sehr viel Geld ein, zudem sind auch noch die Straßen meistens frei.

Fazit: Wer Werbung an seinen Firmenfahrzeugen anbringt, der verfolgt dahinter auch immer auch einen ganz bestimmten Zwecke und dies ist die Gewinnung von neuen Kunden bzw. die Repräsentation in der Öffentlichkeit.

Die Werbung alleine reicht jedoch nicht aus, auch das Fahrverhalten der Mitarbeiter trägt maßgeblich zum Erfolg bei.

Wenn ein Angestellter mit einem Firmenauto in einer 30er Zone mit 50 km/h durchfährt, dieser auf Autobahnen und Landstraßen den Sicherheitsabstand zum Vordermann nicht einhält und diesem schon fast an der Stoßstange klebt, so rückt dieser das Bild eines Unternehmens sehr schnell ins negative.

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