Kann Sparen krank machen?

Im letzten Artikel hatte ich bereits darüber berichtet, dass das Geld sparen langsam angegangen werden sollte und auch immer ein gewisser Spaßfaktor dahinter stehen muss. Was soll am Sparen bitte schon Spaß machen? Sicherlich mach eine Achterbahnfahrt deutlich mehr Freude, vielmehr geht es beim Geldsparen darum, dass man dies zum Teil auch mit einer gewissen Leichtigkeit tut. Sobald daraus nämlich ein Sparzwang entsteht, so kann man sich sehr schnell zu einem richtigen Geizhals entwickeln, wo nichts anderes mehr im Vordergrund steht, als jeden Tag das Geld zusammenzuhalten und sowenig Geld wie nur möglich auszugeben.

Wenn Sparen krank macht

Sicherlich wird jeder von euch der gerne etwas Geld sparen möchte am Anfang sich ein wenig umstellen müssen, wer bisher her deutlich über seine Verhältnisse gelebt hat, den trifft es im ersten Moment auch noch um so härter. Jedoch wendet man die Spartipps nur da an, wo bisher ein deutlicher unnötiger Kostenfaktor bestand.

Wer sich beim Geldsparen übernimmt, der bekommt dies schon nach kurzer Zeit deutlich zu spüren. Leider machen viele Leute immer wieder den Fehler, dass sie von jetzt auf gleich sich mit Dutzenden von Spartipps vollpacken und die dementsprechenden Einschnitte ins täglichen Leben sehr extrem sind. Plötzlich musst du auf viele Dinge verzichten, du bist permanent daran bedacht ganz genau auf die vielen Spartipps zu achten.

Was sind die Folgen? Richtig, es entsteht ein enormer Druck und dieser Druck führt wiederum dazu, dass du entweder schon nach sehr kurzer Zeit wieder in dein altes Verhaltensmuster zurückfällst oder du unter dieser Belastung das Sparen tatsächlich weiterführst.

Und gerade bei der zweiten Variante des weiteren extremen Sparen kannst Du auf langer Sicht auch deinen Körper und auch deine Psyche schädigen.

Welche Symptome können auftreten?

Zuerst entsteht durch die ständige Achtsamkeit ein Druck, du zwingst dir von heute auf Morgen viel zu viele Spartipps auf und dies führt wiederum zu Stress,Geldsparen sollte Spaß machen häufig auch schon zum ersten Frust, da du plötzlich auf viele Gewohnheiten sofort verzichten musst.

Mit der Zeit kann sich daraus ein zwanghafter Geiz entwickeln. Plötzlich bekommt derjenige Angst in irgendeiner Weise Geld auszugeben. Selbst bei Dinge die man fürs alltägliche Leben braucht wird hierbei überlegt, ob man sich die Ausgabe nicht doch sparen kann bzw. jeder Cent wird penible vier bis fünfmal umgedreht.

Oftmals merken diese Leute es noch nicht mal mehr, aber das unmittelbare Umfeld tut es. Häufig kapselt sich genau dieses Umfeld von so einem extremen Geizhals mit der Zeit immer weiter ab, da man mit diesen kaum noch etwas unternehmen kann oder dieser selbst die Lebensweise seiner Mitmenschen ständig in Frage stellt bzw. diese ständig darauf aufmerksam macht.

Auch körperliche Symptome können sich nach einer gewissen Zeit bemerkbar machen, besonders eine innerliche Erschöpfung und Antriebslosigkeit treten immer häufiger auf.

Fazit: Wie im letzten Artikel bereits auch erwähnt, nimm dir lieber 4 bis 5 vernünftige Sparziele für einen Monat vor, so wirst du nicht nur langwierig mehr Geld im Portmonee haben sondern das Sparen wird auch nicht zur Belastung.

Schreibe einen Kommentar