Ist eine Immobilie eine sichere Anlage?

Grundsätzlich muss man hier immer mehrere Aspekte in Betracht ziehen. So ist eine Immobilie für den Normalbürger der sich damit einen Traum erfüllt sicherlich im herkömmlichen Sinne keine reine Anlage. Er ist zwar in gewisser Weise unabhängig von steigenden Mietpreisen, weil er auch keine Miete zahlen muss, aber letztendlich sollte man eine Immobilie nicht rein als Geldanlage sehen, gerade wenn man selbst in dieser wohnt. Eine sichere Anlage wäre eine Immobilie dann, wenn man diese professionell vermieten würde und die Einnahmen sowohl die Unterhaltskosten des Objektes als auch eventuelle Kredite abdeckt.

Der Preis der Immobilie ist entscheidend

Dies ist genau der Punkt, warum sich der Vergleich von Immobilien immer lohnt. Denn ein zu hoher Preis eines Hauses oder einer Eigentumswohnung kannAschersleben Innenstadt schnell für den Eigentümer zu einer finanziellen Belastung werden. Gerade in den letzten Jahren sind die Immobilienpreise in den Großstädten und Ballungsräumen erheblich gestiegen.

Häufig ist die Nachfrage sogar so groß, dass der eigentlich realistische Wert einer Immobilien bei weitem übertroffen wird und diese mitunter für den doppelten Preis verkauft werden. So kommt es inzwischen immer wieder vor, dass der ein oder andere Experte von einer Immobilienkrise in Deutschland spricht, hier geht es zu einem Beitrag von Thomas Leupin der genau dieses interessante Thema in einem Interview anspricht.

Die Folgekosten dürfen nicht vergessen werden

Viele Leute denken bei der Anschaffung einer Immobilie hauptsächlich nur an den Kaufpreis. Ein Haus kostet 250.000 Euro, das Grundstück dazu nochmal 10.000 Euro, die Interessenten gehen zur Bank und auf der Basis der eigenen finanziellen Mittel wird dann ein Kredit berechnet und an die Käufer vergeben, anschließend wird das Haus gekauft oder gebaut. Dies ist auch alles gut und schön, wenn man auch erstmal in der eigenen Immobilie wohnt, so ist die Freude umso größer.

Doch sind die Kosten damit noch längst nicht aus der Welt geschafft, viel zu häufig ignorieren Hausbesitzer die Folgekosten einer Immobilien.

In den ersten 20 bis 30 Jahren wird ein Haus kaum Folgekosten verursachen. Außer der Tilgung des Kredites haben Hausbesitzer hier nichts großartiges zu befürchten. Doch auch eine Immobilien bleibt nicht ewig jung und altert mit der Zeit, somit benötigt auch diese zukünftig mehr Aufmerksamkeit. Ob der Anstrich der Fassade, Modernisierung der Heizungsanlage, der Straßenausbau vor der Haustür oder die Reparatur des Daches, all diese Dinge und noch viele mehr sorgen für zusätzliche Geldausgaben.

Fazit: Auf professioneller Ebene kann eine Immobilie in einer gefragten Gegend eine sichere Geldanlage mit Renditen zwischen 5 bis 10% sein. Wer sich jedoch eine Immobilie anschafft, um selbst darin zu wohnen, der erfüllt sich damit einen Lebenstraum und genau deshalb ist der Aspekt der sicheren Anlage hinfällig.

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