Ist ein Haus eine Altersvorsorge?

Ja und nein. Ein Haus kann als Altersvorsorge dienen, es muss es aber nicht, davon sind einfach zu viele Faktoren abhängig, die genau diesen Punkt der Vorsorge beeinflussen. Wer denkt, eine Immobilie sei eine gute Absicherung für die Rente, der sollte vorsichtig sein, mitunter kommt hier das böse erwachen. Im Artikel ( Ein Haus ist keine Wertanlage ) hatte ich bereits erwähnt, dass viele Leute eine falsche Wertevorstellung haben. Wer sich ein Haus bauen oder kaufen möchte, der tut dies in erste Linie für sich und seine Familie, du erfüllst dir damit einen persönlichen Traum.

Der Wert des Hauses nimmt stetig ab

Dies ist ein Punkt den vielen Hausbesitzer vergessen. Sie denken, dass sie für ihr Haus in 60 bis 70 Jahren immer noch genau den Kauf-oder Baupreis für die

Ein Haus kann eine Altersvorsorge sein.

Ein Haus kann eine Altersvorsorge sein.

Immobilie bekommen. Als Rentner das Haus verkaufen und 250.000 Euro kassieren, damit lässt sich sicherlich gut leben, wird sich der ein oder andere Hausbesitzer vielleicht denken.

Dies ist jedoch ein großer Irrtum. Wenn das eigene Haus sich nicht gerade in einer Gegend befindet, wo eine hohe Nachfrage nach Wohnraum herrscht oder sich dieses in einem noblen Wohnviertel befindet, so tritt in der Regel das Gegenteil in Kraft und der Wert der Immobilie nimmt ab. So ist das Haus nach 50 Jahren keine 250.000 Euro mehr wert, sondern nur noch 150.000 Euro, oftmals sind die Wertverluste in vielen Gemeinden und Städten sogar noch drastischer.

Auch ein Haus braucht Fürsorge

Ist ein Haus neu oder frisch renoviert, so macht es in den nächsten 10 bis 20 Jahren kaum Probleme. Aber auch ein Haus wird älter und benötigt eine regelmäßige Wartung. Dies bedeutet wiederum für den Hausbesitzer, dass er auch daran von Anfang an denken muss und Geld zur Seite legen muss, einen Punkt der oftmals ignoriert wird.

Wenn der Kredit der Immobilie abbezahlt ist, hat man außer die laufenden Betriebskosten keinerlei Ausgaben mehr, während ein Pensionär in seiner Mietwohnung weiterhin Miete bezahlen muss. Ein Hausbesitzer hat somit seine Rente für den kompletten Eigenbedarf zur Verfügung und in der Regel lässt sich damit auch sehr gut leben. Aber wie gesagt, zu diesem Zeitpunkt benötigt auch das Haus mehr Aufmerksamkeit.

So muss beispielsweise das Dach für 15.000 Euro nach einem Sturm erneuert werden, die Stadt beschließt den Ausbau der Straße und der Eigenheimbesitzer wird zu 50% mit 30.000 Euro daran beteiligt, die Heizungsanlage geht kaputt und eine neue für 6.000 Euro muss installiert werden, das Haus benötigt einen neuen Anstrich für 2.000 Euro. Solche und noch viele weitere Punkte kann ein Haus nach 50 Jahren verursachen und diese Ausgaben muss der Hausbesitzer erst einmal decken können, gerade dann, wenn er sonst seine komplette Rente verlebt hat. Wer dann einen höheren Kredit aufgenommen hat, so wird aus einer Altersvorsorge plötzlich ein erheblicher Kostenpunkt.

Auch an die Nachkommen denken

So hart wie dies jetzt klingen mag, von Anfang an sollte Hausbesitzer an ihre Erben denken, auch wenn vielleicht noch keine vorhanden sind. Was nützt ein Haus im Alter, wenn sich die Nachkommen bereits gegenseitig am Erbe zerreißen. Besteht einer dieser plötzlich auf seinen gesetzlichen Pflichtanteil, so steht man als Hausbesitzer plötzlich vor einen großen Problem. Entweder derjenige hat in jungen Jahren Geld zur Seite gelegt und kann seinen Erben jetzt auszahlen oder er will seine Ruhe haben, verkauft das Haus und jeder bekommt seinen Anteil, der ehemalige Hausbesitzer ist wohnt jetzt wieder in einer Wohnung und bezahlt Miete.

Fazit: Dies sind drei wesentliche Punkte die ein Haus als Altersvorsorge in Frage stellen können. Wie ein Haus zur Altersvorsorge werden kann ohne die genannten Punkte werden ich im nächsten Beitrag erläutern.

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