Geld sparen beim Hausbau

Hallo liebe Leser,

in einen meiner letzten Artikel habe ich darüber berichtet, das man ein Haus in denen man selber wohnt nicht als Geldanlage sehen sollte. Wer sich ein Eigenheim baut oder kauft, der tut dies für sich und seine Familie, du erfüllst Dir damit selbst vielleicht einen langersehnten Traum. Jeder weiß genau, dass ein Hausbau mit enormen Kosten verbunden ist, da die meisten von Euch sicherlich nicht die Kauf-und Bausumme komplett zur Verfügung haben, so werdet ihr zwangsläufig einen Kredit bei eurer Bank aufnehmen müssen.

Die Anschaffung eines Hauses sollte immer gut durchdacht sein, lass euch bei der Planung und Aufstellung so viel Zeit, bis ihr absolut sicher seit und das ganze Vorhaben auf soliden Beinen steht, erst dann sollte mit dem Hausbau bzw. Hauskauf begonnen werden.

Ein ganz wichtiger Aspekt den man auf keinen Fall übersehen sollte, außer euch ist das Geld egal, ist die Suche nach Möglichkeiten beim Hausbau Geld zu sparen, nachfolgend habe ich mal ein paar Spartipps aufgeschlüsselt.

Geld sparen durch die richtige Planung

Muss alles immer groß sein ? Muss ich immer meinen Nachbarn übertrumpfen ? Ja auch das liebe Ego spielt beim Hausbau eine wichtige Rolle und sorgt bei dem ein oder anderen Bauherren/frau dafür, dass diese deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen.

Überlegt euch von Anfang an, ob ihr wirklich einen Keller braucht, ob ein ebenerdiges Haus nicht besser ist, ob eine Garage nicht ausreicht, oder ob man wirklich drei Etagen braucht, die Liste könnte man ewig so weiter führen. Denkt bei der ganze Sachse an den praktischen und finanziellen Aspekt. Brauche ich wirklich ein Wohnzimmer das eine Fläche von 100m² hat ?

Natürlich ist der Hausbau ein Lebenswerk und ihr versucht auch selbstverständlich eure Wünsche zu erfüllen, aber auch ein bisschen Bescheidenheit und Realismus zahlt sich beim Hausbau aus und spart letztendlich sehr viel Geld. So reicht ein Wohnzimmer mit nur 50m² vielleicht auch aus, oder ?

Geld sparen durch Eigenleistung

Wie wäre es mit einem Fachwerkhaus ?

Je mehr ich am Haus selber machen kann, desto mehr Geld kann ich sparen. Ist jemand handwerklich begabt oder führt sogar einen Beruf (Maurer, Zimmermann, Elektriker, Heizungsmonteur) in dieser Richtung aus, so hat man natürlich die besten Karten oder es befinden sich zumindest Leute in der Familie eventuell auch im Bekanntenkreis. Mitunter spart man hier bis zu 40% des gesamten Baubudget.

Geld sparen durch Qualität der Firmen

Dies ist ein Punkt wo sehr häufig am meisten Geld gespart wird, hier wird jedoch am falschen Fleck gespart. Wer Billigpreise von einer Firma verlangt, der muss auch mit einer billigen Qualität rechnen. Die Folgen wie Baumängel, nicht erbrachte Leistungen oder minderwertigen Materialien können im Nachhinein enormen Kosten verursachen. Setzt also lieber auf eine Firma mit Qualität und zahlt im ersten Moment etwas mehr, als sich hinterher zu ärgern.

Geld sparen durch gebrauchte Baumaterialien

Es werden nicht nur neue Häuser gebaut, es werden auch immer wieder Häuser abgerissen. Bei beiden Varianten fallen viele Abfälle an, die man eigentlich als Baumaterialien für den eigenen Hausbau noch verwenden kann. Wer das nächste mal solch eine Baustelle findet, der sollte ruhig vorbeischauen, denn eines ist ganz klar, Fragen kostet nichts. Ob Ziegelsteine, Fenster, Dachrinnen, Dachlatten und Co hier gibt ebenfalls ein enormes Sparpotential, gerade Handwerker mit ihrer Eigenleistung kommen hier voll auf ihre Kosten.

Geld sparen durch Kontrolle

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Viele Bauherren legen ihr Vertrauen in die Hände eines Bauträger, dieser organisiert und kontrolliert den Hausbau, daran ist auch nichts auszusetzen. Es gibt aber immer wieder Leute und dies sind nicht gerade wenig, die sich durch diesen gar nicht mehr verantwortlich für ihr Eigenheim füllen, der Bauträger wird dies schon machen.

Einmal die Woche, vielleicht einmal in zwei Wochen wird auf der Baustelle vorbeigeschaut und dies muss reichen, gerade bei stark eingebundenen Berufstätigen ist dies sehr häufig der Fall. Dies ist ein fataler Fehler, der letztendlich auch in eine Katastrophe führen kann.

Es gibt ein schönes Sprichwort: Wo kein Kläger, da kein Richter.

Solche Katastrophen sieht man im Fernsehen immer wieder. Wände wurden falsch gesetzt, Fenster sind undicht, das Fundament ist abgesackt und noch viele weitere Fälle haben so manchen Bauherren in den finanziellen Ruin getrieben. Wer ein Haus baut, der trägt auch die Verantwortung. Deshalb schaut so oft es geht bei der Baustelle vorbei, kommen eventuelle Zweifel, so lassen sich Fehler jetzt noch einfach beheben oder gänzlich vermeiden.

Fazit: Rechnet man alles einmal zusammen, so lassen sich durch diese Spartipps mehr als 10.000 Euro beim Hausbau sparen und eventuelle Folgekosten durch Fehlplanungen und Mängel vermeiden.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ein Haus zu bauen ist keine Lappalie, es ist ein Projekt das viel Planung und Organisation erfordert. Wie aus dem Artikel sehr gut hervorgeht, ist man selbst dafür Verantwortung, dass alles glatt läuft. Somit sollte man immer den Überblick über die Arbeiten auf der Baustelle haben und die finanziellen Ausgaben im Auge behalten. Ich persönlich würde generell bei allen Arbeiten dabei sein und kräftig mit anpacken, dass spart Geld und man behält den Überblick über die Baustelle.

    • So sollte man es eigentlich auch machen, man ist ja schließlich auch der Bauherr. Doch viele Häuslebauer beauftragen eine Firma und vertrauen diese zu 100%. Alle 7 bis 14 Tage schaut man mal vorbei, schließlich wird ja schon nichts schief gehen. Dass diese Vorgehensweise sehr fahrlässig ist, sieht man immer wieder. So werden beim Einzug Mängel am Haus festgestellt oder nach Monat wird sogar grober Baupfusch sichtbar.

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