Geld sparen bei den Stromkosten – Nützliche Tipps

Die Strompreise sind in den letzten Jahren stetig gestiegen, ob sich diese zukünftig auf ein bestimmtes Preisniveau einpendeln ist fraglich. Die Energiekosten im Haushalt lassen sich bereits mit kleinen Umstellung deutlich senken.

Stromkosten senken

Unnötige Stromverbraucher abschalten

Immer mehr elektronische Geräte sollen uns das Leben erleichtern oder angenehmer machen. Jedes Gerät welches Einzug in unseren Haushalt findet, mag tatsächlich im ersten Moment einen Nutzen haben, allerdings ist dies wiederum ein Stromverbraucher mehr. Selbst wenn die Geräte ausgeschaltet sind, verbrauchen diese durch die Netzstecker und deren integrierten Trafos weiter Strom. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, der sollte seinen Hand auf solch einen Trafo legen und die Temperatur spüren, wahrscheinlich ist dieser warm und diese Wärme kostet Geld, obwohl das Gerät selbst aus ist. Ihr könnt diesen unnötigen Energieverbrauch deutlich reduzieren, indem ihr euch auf diejenigen Geräte im Haushalt fokussiert, die nicht mindestens einmal am Tag benutzt werden.

Geräte die unnötig Strom verbrauchen:

  • der zweite oder dritte Fernseher und deren Zusatzgeräte.
  • der Multifunktionsdrucker welcher im Monat nur geringfügig zum Einsatz kommt.
  • diverse Küchengeräte wie der Brotbackautomat, die Mikrowelle oder Entsafter.
  • das Radio in der Garage oder im Keller, welches nur selten benutzt wird.
  • ein zweiter Kühlschrank, der kaum noch Verwendung findet.
  • usw.

Ihr könnt sogar noch einen Schritt weitergehen und euch überlegen, ob man wirklich für jede Tätigkeit einen elektronischen Helfer benötigt. Was nützt mir ein Entsafter, wenn dieser irgendwann einmal kaum noch Verwendung findet. Eine Handsaftpresse kostet 10 Euro und ein vernünftiger Entsafter mindestens 80 Euro. Somit kann man bereits bei der Anschaffung sehr viel Geld sparen.

Neue energiesparendere Geräte kaufen?

Wäre ich ein Verkäufer, so würde ich sofort dazu raten, allerdings sollte man hierbei nichts überstürzen. Besitze ich einen 5 Jahre alten Kühlschrank, welcher 50 Euro an Strom im Jahr verbraucht, so ist es ökonomischer Sicht wenig sinnvoll einen Kühlschrank mit einem Verbrauch von 40 Euro zu kaufen. Warum? Zuerst müsste das neue Gerät durch die Stromersparnis den Wert des alten Kühlschranks erwirtschaften, läge dieser beispielsweise noch bei 100 Euro, so hätte sich die Neuanschaffung erst nach 10 Jahre amortisiert. Sinnvoll wäre eine Neuanschaffung, wenn man ein sehr altes Gerät besitzt, welches den doppelten oder dreifachen Stromverbrauch hat.

Stromtarife regelmäßig vergleichen

Nach meiner persönlichen Meinung sollte man mindesten einmal im Jahr seinen bisherigen Stromtarif mit Tarifen anderer Stromversorger vergleichen. Warum? Die Tarife ändern sich ständig und gerade bei einem höheren Stromverbrauch machen sich bereits kleine Unterschiede im Geldbeutel bemerkbar. Auf toptarif.de bin ich auf einen interessanten Artikel mit sehr praktischen Tipps zum Thema ,,Stromanbieter Vergleich“ gestoßen. So wird unter anderem darüber berichtet, dass man Verträge auswählen sollte, deren Laufzeit nicht länger als 12 Monate beträgt. Die geringen Laufzeiten ermöglichen es uns somit als Kunden nach dieser Zeit eventuell einen günstigeren Tarif zu wählen. Weiter sollte man auf die Kündigungsfristen achten, was ebenfalls für eine bessere Flexibilität führt. Habe ich hingegen eine Kündigungsfrist von beispielsweise 3 Monaten, so muss ich letztendlich viel länger in dem teureren Tarif verweilen, was unnötig mehr Geld kostet.

Mein Tipp: Sprecht euren derzeitigen Vorsorge an und fragt nach, ob dieser nicht euren Stromtarif optimieren kann, denn immerhin möchte dieser euch als Kunde nicht verlieren und kommt euch deshalb in der Regel entgegen.

Fazit: Es gibt sehr viele Möglichkeiten seine Stromkosten deutlich zu senken und diese sollte jeder von uns auch nutzen, denn immerhin lässt sich Geld sparen und gleichzeitig tut man noch etwas Gutes für die Umwelt.

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