Geld sparen bei den Nebenkosten – Gastartikel

Die Nebenkosten für Eigenheimbesitzer steigen seit den letzten Jahren explosionsartig. Diesen Umstand müssen Sie nicht unweigerlich hinnehmen, denn mit kleinen Veränderungen ergeben sich lukrative Sparmöglichkeiten, die Ihren Geldbeutel schonen. Nachfolgend erfahren Sie Tipps, um hohe Kosten zu vermeiden.

Gastartikel

Die Heizkosten eines Eigenheims bewegen sich durchschnittlich bei 70 Prozent der Energieausgaben. Insbesondere die Erdölpreise steigen stetig. Um langfristig bares Geld zu sparen, lohnen sich neben eigenen Maßnahmen wie dem richtigen Lüften und die Wärme effizient nutzen, Überlegungen auf alternative Rohstoffe umzusteigen. Vergleichen Sie die Vor- und Nachteile von beispielsweise Pelletöfen, oder Infrarot- oder Gasetagenheizungen.

Sie sollten z.B. beim Lüften mehrmals täglich die Fenster für kurze Zeit ganz öffnen, anstatt sie länger nur gekippt aufzumachen. Dabei sollte man die Heizungsthermostate runterdrehen. In Wohnräumen reicht eine Temperatur von 20 bis 22 Grad aus, jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie ein. So bleiben etwa 150 Euro pro Jahr mehr auf dem Konto. In kalten Nächten empfiehlt es sich, Rollos, Vorhänge und Jalousien zu schließen, damit die Wärme im Haus bleibt. Damit spart man etwa 40 Euro pro Jahr.

Die Höhe Ihrer Stromrechnung ist nicht immer nur von Ihrem Tarif abhängig. Im Haushalt lauern viele kleine Stromfresser, die oftmals einfach übersehen werden. Wie z.B. auch Standby-Geräte, denn wie der Name schon sagt, befindet sich das Gerät in diesem Augenblick nur im „Schlafmodus“ und verbraucht weiterhin Strom. Es kommt auch nicht auf die Größe des Geräts an, meist sind es sogar die unscheinbaren, die am Ende das meiste verbrauchen. Seit den Jahr 2013 erhöhten rund 400 Stromanbieter ihre Preise um bis zu 20 Prozent (steigernd). Das macht sich deutlich in den Energieausgaben der einzelnen Haushalte bemerkbar. Sind Sie von den Preisanstiegen betroffen, lohnt sich ein Vergleich der Stromanbieter. Informationen erlangen Sie problemlos auf seriösen Vergleichsportalen im Internet, wie auch in den örtlichen Verbraucherzentralen. Unter Berücksichtigung Ihres bisherigen Jahresverbrauchs finden Sie unterschiedliche Angebote von beispielsweise regionalen Versorgern oder Stromdiscountern. Bei Nebenkosten wie Strom, Wasser und Heizung zu sparen, ist vergleichsweise einfach.

Beim Wasser sparen geht auch viel zu beachten – Hin und wieder tut uns ein heißes Bad sicherlich gut, doch wenn Sie wissen, wie viel Wasser und somit auch Geld Sie sparen werden, wenn Sie duschen statt zu baden, werden Sie es sich demnächst 2x überlegen, bevor Sie Ihre Badewanne füllen. Zum einen ist Warmwasser teurer, für 1 Liter können wir im Durchschnitt 1 Cent berechnen. Pro Duschgang werden etwa 70 Liter verbraucht, das ist natürlich von der Dauer abhängig. Für ein Vollbad braucht man rund 150 Liter Wasser, also mehr als doppelt so viel. Jedes Mal, wenn Sie duschen statt baden, sparen Sie also bis zu 80 Liter Wasser. Wenn wir von 4x pro Woche ausgehen, können Sie auf das Jahr gesehen über 160€ sparen. Innerhalb von 1 Minute fließen etwa 5 Liter Wasser aus dem Wasserhahn. Wenn Sie nun während dem Zähneputzen das Wasser etwa 3 Minuten langlaufen lassen und Sie sich täglich 2x die Zähne putzen, ergibt das einen Verbrauch von etwa 30 Litern am Tag. Das sind, um sich das bildlich vorstellen zu können, 6 randvolle 5-Liter-Eimer tagtäglich. Das macht im Jahr dann ungefähr 11.000 Liter und bei einem durchschnittlichen Wasserpreis von 0,5 Cent pro Liter ergibt sich hieraus immerhin eine Ersparnis von ca. 55 € pro Jahr.

Wie Sie viel Geld im Jahr einsparen können erfahren Sie auf meiner Website spartipps.juka24.com dort werden Sie bequem per E-Mail über die besten Sparmethoden informiert. Melden Sie sich noch heute kostenlos an und erhalten Sie weitere Informative Tipps & Ratschläge. Sie werden sich wundern, wie einfach es sein wird.

Autoreninformation: Zur meiner Person, mein Name ist Julian Vierschilling ich befasse mich mit diversen Spartechniken, die man in den eigenen 4-Wänden und im Alltag einsetzen kann.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Eventuell noch für den einen oder anderen Sparfuchs interessant. Zu kalt sollten die Zimmer auch nicht sein, denn selbst wenn Räume ungenutzt sind, sollten die mindestens 16 Grad Celsius warm sein, um Schimmelbildung zu vermeiden (siehe immobiliensuche24.de/magazin/tipps-um-nebenkosten-senken-zu-lassen/).
    Aber der Artikel empfiehlt ja auch 20-22 Grad, deswegen ist dieser Hinweis wirklich nur für die Mega-Sparer wichtig zu wissen.

Schreibe einen Kommentar