Geld sparen auch mit kleinen Spartipps

Eine Beobachtung die ich immer wieder mache ist, dass gerade viele kleine Spartipps sehr häufig belächelt bzw. gar nicht erst ausprobiert werden. Warum? Weil die mögliche Ersparnis durch diesen Spartipp im ersten Moment sehr gering sind. Sollte man deshalb auf diese Ersparnis verzichten? Nein. Und hierfür gibt es einen ganz einfachen Grund. Summieren sich mehrere kleine Spartipps über den Monat, so entsteht daraus eine größere Sparsumme und über das gesamte Jahr, wird auch dieser größeren Summe ein noch viel größerer Geldbetrag. Dies möchte ich euch gerne an ein paar kleinen Spartipps verdeutlichen.

  1. Auf den Coffee to Go verzichten – Nehmen wir an, ihr holt euch an 20 Arbeitstagen im Monat einen Coffee to Go für 1,50 Euro. Somit beträgt die monatliche Ausgabe für diese Bequemlichkeit 30 Euro, wiederum beträgt die Jahresausgabe dann 360 Euro. Eine vernünftige Thermoskanne bekommt man bereits ab 10 Euro und die Packung Kaffee für 5,99 Euro, dazu kommt noch der Stromverbrauch pro Kanne von 8 Cent. So würden die Kosten sich im ersten Monat auf 17,59 Euro belaufen. Im zweiten Monat belaufen sich diese Kosten bereits nur noch auf 7,59. Somit liegen die Gesamtkosten für diesen Spartipp im Jahr bei 101,08 Euro und die Ersparnis bei 258,92 Euro.
  2. Den Zahnpastaverbrauch halbieren – Wer pro Monat eine ganze Tube verbraucht, der kann auch mit der Hälfte auskommen. Kostet eine Zahnpastatube 1 Euro, so sinken die jährlichen Ausgaben von 12 Euro auf nur noch 6 Euro.
  3. Auf den Weichspüler verzichten – Es ist heutzutage noch fraglich, ob man diese überhaupt noch braucht. Wer pro Monat eine Flasche Weichspüler für 3 Euro verbraucht hat, der würde mit diesem Spartipp im Jahr 36 Euro sparen.
  4. Die Dusche durch das Vollbad ersetzen – Beträgt der Wasserverbrauch pro Vollbad beispielsweise 150 Liter und ich gehe 4 mal die Woche in die Wanne, so beläuft sich der monatliche Wasserverbrauch auf 1800 Kubikmeter, bei einem Kubikmeterpreis (Trinkwasser und Abwasser) von 4 Euro belaufen sich die Kosten somit auf 7,20 Euro und im Jahr wiederum auf 86,40 Euro. Würde ich hingegen nur noch Duschen, bei einem Wasserverbrauch von 40 Litern pro Duschgang. So beträgt der monatliche Verbrauch nur noch 640 Liter, was mich nur noch 2,56 Euro kostet. Gegenüber dem Vollbad liegt die Ersparnis so bei 55,68 Euro im Jahr. Möchte man auf ein Vollbad in der Woche nicht verzichten, so lege die Ersparnis immer noch bei 34,56 Euro.
  5. Leitungswasser statt Mineralwasser – Trinke ich pro Tag eine Flasche Mineralwasser zu einem Preis von 30 Cent (ohne Pfand), so liegen die monatlichen Kosten hier bei 9 Euro und im Jahr wiederum bei 108 Euro. 1 Liter Leitungswasser kostet hingegen 4 Cent und im Monat somit 1,20 Euro. Dies macht im Jahr eine Ersparnis von 93,60 Euro.
  6. Auf eine Zigarette am Tag verzichten – Wer als Raucher auf eine Zigarette am Tag verzichtet, der hat am Ende des Monats 30 Zigaretten, bei einem Preis von 6 Euro beträgt die Ersparnis im Jahr 72 Euro.

Alleine bei diesen 6 Spartipps beträgt die jährliche Ersparnis bereits 552,92 Euro und hierbei handelt sich nur um sehr kleine Spartipps.

500 Euro im Jahr gespart

Fazit: Auch kleine Spartipps summieren sich über das Jahr zu einem größeren Geldbetrag. Viele Spartipps bedürfen dabei noch nicht einmal einer größeren Umstellung.

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