Geld sparen auch durch Nachhaltigkeit

Geld sparen ist sehr gut. Allerdings sollte dabei auch die Nachhaltigkeit nach meiner Meinung eine wichtige Rolle spielen. Sparen kann man auf verschiedene Art und Weise. Während bei vielen Sparvorhaben in vielerlei Hinsicht ein positiver Effekt entsteht, sowohl für einen selbst als auch für die Umwelt, wie es beispielsweise bei der Reduzierung der Energiekosten der Fall ist. So gibt es einen Bereich beim Geld sparen, der nur einen einseitigen positiven Effekt erzielen und auf der anderen Seite sich negativ für andere auswirken kann. Speziell möchte ich hierbei den Konsum ansprechen und an zwei Beispielen erklären, weshalb es besser ist, des Öfteren mal etwas mehr Geld auszugeben, um langfristig Geld zu sparen.

Geld sparen durch Nachhaltigkeit

Kleidung möglichst billig – Nicht wirklich nachhaltig

Sicherlich spart man im ersten Moment Geld, wenn man Kleidung möglichst billig bekommt und gerade die großen Modeketten und Textildiscounter bieten ihren Kunden genau diese Möglichkeit an. Sicherlich mögen beispielsweise drei T-Shirts für zusammen 15 Euro günstig sein, mit Nachhaltigkeit hat dies allerdings nichts mehr viel zu tun. Zum einen kommen die meisten Textilien aus Billiglohnländern, deren Arbeits- und Umweltbedienungen wohl den meisten von uns durch die zahlreichen Reportagen bekannt sein dürften. Wiederum muss man die reine Ersparnis über einen längeren Zeitraum beobachten. Die Qualität der (billig) Kleidung lässt in den meisten Fällen zu wünschen übrig und tatsächlich bekommen die Kunden dies binnen kurzer Zeit zu spüren. T-Shirts, Pullover oder Jeans sind häufig bereits nach wenigen Waschgängen so abgenutzt, dass bald wieder ein Neukauf nötig ist.

Was nützt es mir, wenn ich drei T-Shirts für 15 Euro kaufe, wenn ich davon 9 Stück im Jahr brauche, wobei sich die Gesamtausgaben hierbei auf 45 Euro beläuft. Wir wäre mit nur zwei T-Shirt s für beispielsweise zum Stückpreis von 25 Euro, welche nachhaltig produziert wurden und zudem eine hohe Qualität besitzen? Die hochwertigen T-Shirts kosten 5 Euro mehr im Jahr, jedoch benötige ich davon auch nur zwei Stück. Zudem muss ich für diese zwei T-Shirts nur zweimal im Jahr in ein Geschäft, bei den billigen T-Shirts bereits dreimal, was wiederum zusätzlich Zeit und Gels in Anspruch nimmt.

Mein zusätzlicher Tipp: Wer billig kauft, achtet häufig viel weniger auf die Produkte, weil es den Artikel ja billig neu zu kaufen gibt. So möchte an dieser Stelle auf den Artikel ,,Geld sparen mit Achtsamkeit“ verweisen, welche sehr deutlich zeigt, wie viel Geld man mit dieser sparen kann.

Lebensmittel möglichst billig – nicht unbedingt nachhaltig

Es gibt viele Möglichkeiten, um beim Lebensmitteleinkauf Geld zu sparen. Jedoch lohnt es sich auch hier, sein bisheriges Konsumverhalten einmal in Ruhe zu überdenken. In Sachen Nachhaltigkeit müssen besonders die tierische Erzeugnisse genauer betrachtet werden und ganz besonders der Fleischkonsum. Je billiger das Fleisch, desto weniger Nachhaltigkeit steckt dahinter. Ich möchte niemanden dazu zwingen, auf den Verzehr zu verzichten. Wie wäre es allerdings, den eigenen Fleischkonsum etwas zu reduzieren, mehr Wert auf Qualität zu setzen und gleichzeitig auch noch die Biobauern zu unterstützen. Biofleisch ist aber teurer? Sicherlich ist Biofleisch deutlich teurer, zugleich erhält man allerdings auch eine viel bessere Qualität.

Mein Tipp: Kauft euch einmal ein Steak vom Biobauern und einmal ein konventionelles Steak. Schon beim Anbraten oder Grillen werdet ihr feststellen, dass das günstige Steak spritzt und sehr viel Wasser verliert, was aufgrund der Massentierhaltung zurückzuführen ist, da die Tiere schnell wachsen müssen und kaum Bewegung haben. Häufig reicht ein einziges Steak auch nicht aus, um wirklich satt zu werden. Beim Bioerzeugnis ist dies ganz anders. Ihr braucht weniger Fleisch und seit schneller satt.

Wie soll ich mir das Biofleisch leisten? Indem ihr euren Fleischkonsum reduziert. Braucht man wirklich jeden Tag Fleisch oder Wurst? Genießt am Wochenende lieber hochwertige Produkte vom Biobauern und verzichtet in der Woche auf Wurst & Co. Nicht selten passiert es sogar, dass ihr am Ende des Monats plötzlich mehr Geld zu Verfügung habt.

Kleine Anmerkung: Wer möchte, kann natürlich auch zum Vegetarier werden. Wer dann sein Gemüse und Obst auch noch selber anbaut, der spart richtig viel Geld.

Fazit: Geld sparen ist richtig und mach Sinn. Jedoch sollte das Geld sparen gerade im Bereich des eigenen Konsums immer mit einer gewissen Nachhaltigkeit für einen selbst und der Umwelt in Verbindung stehen.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr interessanter Artikel. Eigentlich wusste ich alles schon vorher. Jedoch wenn ich es mir nochmal bewusst vor Augen halte überlege ich mir nun zweimal ob ich mir nochmal was vom Textil discounter hole.
    Nachhaltigkeit ist sehr wichtig für die Umwelt sowie auch fürs Geld sparen. Es wird leider, auch von mir, zu oft vergessen.
    Schau doch mal bei mir vorbei. Ich bin noch am Anfang vom bloggen und nehme Tipps sehr gerne an 😉 http://spare-schwaebisch.blogspot.de/

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