Geld richtig anlegen – Konservative Geldanlagen

Im vierten Teil der Artikel Serie – Geld richtig anlegen geht es um drei konservative Geldanlagen, die für Anleger geeignet sind, welche ihr Geld sicher anlegen möchte und nicht viel Zeit und Arbeit investieren wollen.

Teile der Artikel Serie:

  1. Über Geldanlagen informieren
  2. Die Höhe der Summe
  3. Konservativ oder Risiko
  4. Konservative Geldanlagen
  5. Spekulative Geldanlagen
  6. Die Gier nach mehr

Konservative Geldanlagen

Das Tagesgeld

Ein Tagesgeldkonto lohnt sich für alle diejenigen unter euch, die Zinsen für ihr Geld bekommen und über dieses ständig verfügen möchten. Das Prinzip hinter dem Tagesgeld könnt ihr bereits aus dem Wort ableiten. Für jeden Tag wo ihr euer Geld auf dem Tagesgeldkonto hinterlegt bekommt ihr Zinsen gutgeschrieben.

Diese Zinsen sind geringer als bei einem Festgeldkonto, Sparbuch oder Sparpläne, dafür könnt ihr täglich über dieses Geld verfügen.

Die Zinsen sind abhängig von dem Leitzins der europäischen Zentralbank (EZB). Je niedriger der Leitzins, desto günstiger können sich Banken neues Geld von der Zentralbank borgen und diese sind nicht auf das Geld ihrer Kunden angewiesen, dementsprechend fallen auch die Zinsen für das Tagesgeld niedriger aus.

Steigt hingegen der Leitzins, so steigen auch die Zinsen fürs Tagesgeld. Derzeit liegen die Zinsen zwischen 1 bis 1,5 % (Stand August 2013) weil der Leitzins sehr niedrig ist. Steigt dieser in Zukunft wieder, so kann man hiermit Zinsen zwischen 3-4 % rechnen.

Das Festgeld

Bei einem Festgeldkonto wird das Geld über einen bestimmten Zeitraum fest angelegt und ist während dieser Zeit für den Anleger nicht verfügbar. Wer sich also für diese Geldanlage entscheidet, der kann dieses Geld für längere Zeit nicht für andere Zwecke einplanen.

Die Zinsen sind abhängig von der Laufzeit. Je länger die Laufzeit, desto höher sind die Zinsen. Diese Zinsen werden vorher mit der Bank vereinbart und diese bleiben auch immer gleich. Dies hat den großen Vorteil, dass die Zinsen planbar sind.

Bei einem Festgeldkonto bestehen die Banken sehr oft auf eine Mindesteinlage, dies können 500 €, 1000 €, 3000 €, 5000 € oder 10.000 € sein. Des weiteren gibt es bei vielen Festgeldkonten auch noch eine Mindestanlagedauer, was auch verständlich ist, denn schließlich wollen die Banken längerfristig mit eurem Geld arbeiten.

Die Zinsen beim Festgeld liegen bei einem Anlagezeitraum von 3 Jahren je nach Bank zwischen 1,7-2 %, bei 4 Jahren bei 2-2,5 % und beispielsweise 10 Jahren bei 2-3 % (Stand August 2013).

Wie bereits erwähnt, hat das Festgeld den großen Vorteil dass man die Zinsen im Voraus planen kann bzw. diese gleich bleiben. Allerdings muss man auch hier damit rechnen dass die Zinsen für das Festgeld steigen können, wer hier einen zulangen Anlagezeitraum gewählt hat, der kann dann von den höheren Zinsen nicht profitieren, da er sein Festgeld zu einem anderen Zinszeitpunkt vereinbart hat.

Der Sparplan

Sparpläne lohnen sich für alle diejenigen unter euch, die monatlich eine gewisse Summe zur Seite legen können. Diese haben den großen Vorteil, dass die Zinsen über die Jahre immer weiter steigen und es je nach Bank sogar noch einen zusätzlichen Bonus gibt.

Die Rendite liegt hier in der Regel zwischen 1,5 und 2,5 %, bei Laufzeiten von bis zu zehn Jahren sind durchaus auch 3 % möglich.

Es gibt verschiedene Sparpläne (Raten sparen, Fond-Sparplan, Bausparen, usw.) diese sind speziell für verschiedene Anlegertypen gedacht, lasst euch diese deshalb ganz genau von eurer Bank erklären.

Fazit: Sein Geld was man nicht braucht sollte man nicht unberührt auf einem Girokonto lassen, denn ihr bekommt man keine Zinsen oder dieser sind extrem niedrig, auch sein Geld auf einem Sparbuch zu hinterlegen sollte man überdenken, denn es gibt deutlich attraktivere konservativer Geldanlagen.

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