Geld anlegen: Wo könnte man sein Geld anlegen?

Folgt man den Angaben des Statistischen Bundesamts, so legt der Deutsche rund 10 Prozent des Einkommens/Jahr zur Seite. Doch wo und vor allem wie sollte man sein Geld heutzutage anlegen? Können traditionelle Produkte noch empfohlen werden oder sollte man sich nur noch mit „riskanteren“ Veranlagungen befassen?

Wo Geld anlegen

Das Sparbuch

Für viele Anleger ist das Sparbuch heutzutage keine Option mehr. Auch wenn es sich dabei um das wohl sicherste Anlageprodukt handelt, so sind die Zinsen derart gering, dass man sich besser für eine alternative Sparvariante entscheiden sollte. Der Grund, für die niedrigen Zinsen, ist die seit Jahren verfolgte Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank.

Derzeit befinden sich die von den Banken für die Sparbücher angebotenen Zinssätze zwischen 0,05 Prozent und 0,125 Prozent. Berücksichtigt man die Inflation, so gibt es, wenn man sich für das Sparbuch entscheidet, am Ende sogar einen realen Geldverlust.

Das Tages- und Festgeld

Eine Alternative zum Sparbuch? Das Tagesgeld. Dabei handelt es sich um eine Art Online-Sparbuch. Der Vorteil? Ein höherer Zinssatz, der sich aber, je nach Anbieter, auch weit unter 1,0 Prozent befindet. Jedoch gibt es immer wieder attraktive Konditionen für Neukunden – das heißt, in den ersten sechs Monaten wird ein Zinssatz von beispielsweise 1,5 Prozent angeboten oder eine Prämie in Höhe von 50 Euro gutgeschrieben.

Geld anlegen Tagesgeld

Der Unterschied zum Festgeld? Der Betrag, der sich am Tagesgeldkonto befindet, kann jederzeit genutzt werden – beim Festgeld wird der einbezahlte Betrag für eine bestimmte Zeit angelegt.

Je länger die Bindung, umso höher der Zinssatz. Aber auch hier gilt, dass man sich für eine lange Laufzeit entscheiden muss, sodass es nicht zum realen Verlust kommt, der durch die Inflation möglich ist.

Aktien

Bei Aktien handelt es sich um Sachwertanlagen, die dann empfohlen werden, wenn die Kapitalmarktzinsen niedrig sind. Aufgrund der Tatsache, dass die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank wohl noch in den nächsten Jahren fortgeführt wird, kann man durchaus sein Geld in Aktiengesellschaften investieren.

Rein rechtlich handelt es sich bei der Aktie um kein Gläubigerpapier, sondern um ein Anteilspapier – der Aktionär hat nämlich ein Miteigentumsrecht. Das heißt, Aktionäre dürfen an der jährlich stattfindenden Hauptversammlung der Aktiengesellschaft teilnehmen.

In der Regel geht es den Aktionären aber nicht um das Stimmrecht, sondern darum, dass durch die Investition in die Aktiengesellschaft ein Ertrag erwirtschaftet wird.

Dieser besteht aus Kursgewinnen und/oder einer Dividende, die einmal pro Jahr ausgeschüttet wird. Wer ein Depot braucht, weil man sein Geld in Aktien investieren will, sollte unter https://www.forexhandel.org/ Informationen über die unterschiedlichen Angebote der diversen Broker einholen.

Offene und geschlossene Fonds

Investmentfonds sind, je nachdem, ob es sich um einen offenen oder geschlossenen Fonds handelt, unterschiedlichen Risikoklassen zugeordnet. Einige Rentenfonds wie auch europäische Geldmarktfonds werden als relativ sichere Veranlagungen gesehen – es gibt aber auch offene Fonds, so etwa jene, die sich im Segment Emerging Markets befinden, die ein relativ hohes Risiko aufweisen.

Ein höheres Risiko geht man auch dann ein, wenn man sich für einen geschlossenen Fonds entscheidet. Geschlossene Beteiligungen gibt es etwa als Schiffs-, Container-, Solar- oder auch als Flugzeug- wie Wald- oder Wasserkraftfonds. Zu beachten ist, dass geschlossene Fonds ganz andere Eigenschaften also offene Fonds haben – so gibt es etwa ein Mindestkapital, das sich oft zwischen 5.000 Euro und 25.000 Euro bewegt.

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