Ein Haus als Altersvorsorge

Im letzten Artikel hatte ich bereits erwähnt, warum ein Haus auch keine Altersvorsorge sein kann und für viele Hausbesitzer im Alter ein Eigenheim auch zu einer finanziellen Last werden kann. Dies ist einer der Punkte, wo Hauskäufer in jungen Jahren wohl am wenigsten denken. Ein Haus kann als Altersvorsorge dienen, jedoch sind hier einige Aspekte von Anfang zu beachten.

An der Qualität nicht sparen

Leide versuchen sehr viele Leute beim Hausbau oder bei der Hausrenovierung Geld zu sparen, dies ist zwar richtig, jedoch wird sehr häufig am falschen FleckFachwerkhäuser Halberstadt gespart. Die Quittung dafür bekommen Hausbesitzer erst Jahre später, meistens so nach 10 bis 20 Jahren und dann wird es richtig teuer. Damit ihr möglichst lange und ohne große Ausgaben etwas von eurem Haus haben sollt, solltet ihr von Anfang an auf Qualität achten, diese fängt bei der Wahl der Baumaterialien an und hört bei Wahl der richtigen Firma (Heizungsinstallateur, Fliesenleger, Maler, usw.) auf. Lieber jetzt etwas mehr Geld in die Hand nehmen, als später die Rechnung dafür zu kassieren.

Ein Extrakonto anlegen

Kein Hausbesitzer ist vor Reparaturen geschützt, mit den Jahren werden immer mal wieder Verbesserungen am Haus nötig sein. Genau aus diesem Grund solltet ihr ein Extrakonto einrichten, kein Bausparvertrag, sondern ein einfaches Sparbuch oder Tagesgeldkonto.

Hier solltet man jeden Monat 100 Euro einzahlen und nicht mehr anfassen, außer für Reparaturen am Haus. Nach 30 Jahren häuft sich so eine Rücklage von 45.000 Euro mit Zinsen für das Haus an. Ab diesem Punkt würde dieser Geldbetrag zwischen 1000 und 1500 Euro pro Jahr an Zinsen abwerfen, somit bräuchte man für anfallende Reparaturkosten keine Angst haben.

Achtung: Zukünftige Hausbesitzer die jetzt bereits bei 100 Euro stöhnen, die sollte sich ganz genau überlegen, ob sie sich ein Haus als finanzielle Last wirklich anhängen möchten bzw. sich ein Haus wirklich leisten können.

An erneuerbare Energiequellen denken

Ob eine Solaranlage, eine Erdwärmeheizung oder ein Kamin im Wohnzimmer, auch daran lohnt es sich von Anfang an zu denken. Hier Geld zu investieren zahlt sich später im Alter ebenfalls aus, so lassen die laufenden Betriebskosten auf ein Minimum reduzieren.

Beim Hausbau realistisch bleiben

Was nützt mir ein Haus mit 250m² Wohnfläche und ein Garten mit 2000m², wenn die Kinder später aus dem Haus sind und man nur noch zu zweit das Haus bewohnt. Wer beim Hausbau realistisch plant, der spart nicht nur jede Menge an Baukosten ein, sondern ist im Alter nicht gezwungen, ein zu groß gewordenes Haus zu bewirtschaften. Eine Alternative wäre, ein Haus von Anfang an so zu planen, dass man ein Teil davon später vermieten kann.

Fazit: Wer diese Punkte beim Hausbau oder Hauskauf bedenkt, für den kann das Eigenheim auch als Altersvorsorge dienen.

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