Die Prepaid Kreditkarte, die aufladbare Kreditkarte

Wie wäre es mit einer Prepaid Kreditkarte? Wer von euch bereits eine EC- oder Kreditkarte als Zahlungsmittel benutzt, der dürfte mitunter auch die Möglichkeit einer aufladbaren Kreditkarte interessant finden, da diese einige Vorteile mit sich bringt und sich eine Überlegung durchaus lohnen kann, sich solch eine Karte anzuschaffen.

Vom reinen Bezahlen her, gibt es gegenüber einer klassischen Geldkarte keinerlei Unterschied. Von der Handhabung ist eine Prepaid Kreditkarte genau gleich und vom Aussehen ebenso.

Der große Unterschied ist das verfügbare Guthaben auf der Karte. Ich kann nur das Geld ausgeben, welches sich auf der Karte befindet. Für kostenbewusste Menschen dürfte dieser Punkt ein klarer Vorteil sein, zudem auch für Jugendliche und junge Erwachsene, welche gern bargeldlos bezahlen möchten.

Eine Verschuldung ist mit solch einer Karte nicht möglich, da keine Überziehung oder ein Kredit gewährt wird. Weil einzig das Guthaben zählt und die Anbieter nicht in eventuelle Vorleistungen gehen müssen, wird für eine Prepaid Kreditkarte häufig keine Schufa-Auskunft eingeholt oder ein Einkommensnachweis verlangt.

Was kostet eine Prepaid-Kreditkarte?

Die Kosten sind von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich. In der Regel verlangen die Anbieter eine Jahresgebühr. Im Schnitt liegt diese zwischen 19,90 bis 89,90 Euro, mitunter senken einige Anbieter dabei die Gebühr ab dem 2 Jahr. Bei der Suche nach einem passendem Angebot solltet ihr euch daher etwas Zeit nehmen und schauen, welche Konditionen am besten zu euch passen könnten.

Ich habe mal ein Angebot herausgesucht.

AnbieterLeistungsumfang
Die Ausstellung der InsideCard * kostet 25 Euro. Ab dem 2 Jahr wird eine Jahresgebühr von 25 Euro fällig. Es erfolgt weder eine Schufa-Abfrage noch wird eine Bonitätsauskunft verlangt. Die Kontoführung sowie der Kontoauszug sind kostenlos. Dies gilt auch für die Kartenzahlung in den Euroländern. Das Abheben von Bargeld kostet mindestens 2,50 Euro oder 2 % vom Geldbetrag.

Die Jahresgebühr alleine sollte dabei nicht das einzige Kriterium sein. So kann beispielsweise eine Prepaid Kreditkarte für 10 Euro mehr im Jahr die bessere Wahl sein, wenn diese weltweit eine kostenlose Bargeldabhebung anbietet. Im Gegenzug könnt ihr natürlich sparen, wenn ihr nur noch bargeldlos zahlen möchtet. Dinge wie das kontaktlose Bezahlen, eine kostenlose Aufladung oder die Gebührenfreiheit in den Euroländern sollten ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Für wen lohnt sich eine Prepaid-Kreditkarte?

Solch eine Kreditkarte lohnt sich für alle unter euch, welche gerne bargeldlos bezahlen und eine volle Kostenkontrolle haben möchten. Unter diesem Aspekt kann solch eine Karte auch für Schüler und Studenten sehr interessant sein, da keine Überziehung des Kontos oder eine Verschuldung möglich ist.

Des Weiteren eignet sich die Karte sehr gut, wenn ihr eure Finanzen wieder in den Griff bekommen möchtet und ihr weniger Geld ausgeben wollt.

Einkaufen im Internet wird immer beliebter und viele Leute benutzen zum Bezahlen eine Kreditkarte, wer ein höheres Maß an Sicherheit haben möchte, der kann auf die Prepaid-Kreditkarte umsteigen, somit bleibt das eigene Girokonto geschützt.

Diese zusätzliche Sicherheit dürfte für Urlauber und Geschäftsreisende sehr interessant, welche auch im Ausland gerne mit einer Kreditkarte bezahlen möchten.

Weil keine Schufa-Abfrage erfolgt und kein Einkommensnachweis verlangt wird, dürfte dieser Vorteil auch für Selbständige und Freiberufler sehr interessant sein, da diese Berufsgruppen durch das unregelmäßige Einkommen mitunter nicht sofort immer eine Kreditkarte erhalten.

Zusammenfassung – Die Prepaid-Kreditkarte – die aufladbare Kreditkarte

Eine Prepaid-Kreditkarte hat durchaus ihre Vorzüge gegenüber einer EC-Karte oder Kreditkarte. Solch eine aufladbare Geldkarte ist dann auf jeden Fall eine Überlegung wert, wenn man seine Finanzen unter Kontrolle haben und auf das bargeldlose Bezahlen nicht verzichten möchte.

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