Die Negativzinsen der Banken umgehen

Der Negativzinsen waren in letzter Zeit ein sehr große Thema. So sollen Kunden auch noch Geld dafür zahlen, dass das eigene Geld auf dem Konto bleibt. Dies ist verständlicherweise sehr ärgerlich. Ich habe mir allerdings ein paar Gedanken darüber gemacht, wie man diese Strafzinsen umgehen kann. Dabei werde ich keinerlei risikoreiche Anlagen vorstellen, weil sicherlich sehr viele von euch das Geld nur sicher bei einer Bank hinterlegt haben wollen, wie es ja bis jetzt bei eurem Girokonto der Fall war. Hierbei nehme ich 500.000 Euro als als Beispiel.

Negativzinsen umgehen

Das Geld auf mehrere Tagesgeldkonten verteilen

Es macht zwar etwas Mühe, aber es lohnt sich durchaus. Ein Tagesgeldkonten funktioniert ähnlich einem Girokonto. Ihr könnt dort euer Geld einzahlen und jederzeit wieder abbuchen, zudem ist es auch noch eine sehr sichere Geldanlage. Wie umgeht man die Strafzinsen? Eröffnet hierzu einfach mehrere Tagesgeldkonten, mitunter ist dies sogar bei einer einzigen Bank nötig. Verteilt man das Geld auf zehn Tagesgeldkonten, so befinden sich auf jedem Konto 50.000 Euro und dies hat gleich mehrere Vorteile. So umgeht man auch hier einen möglichen Negativzins und zum anderen liegt die mögliche Rendite deutlich höhere, da viele Banken bei höheren Einlagen geringere Zinsen auszahlen. Bei einer Rendite von 1,3% bekäme man im Jahr rund 6530 Euro an Zinsen. Diese Zinsen könnt ihr euch dann auf euer normales Girokonto auszahlen lassen.

Ein Teil des Geldes auf einem Festgeldkonto hinterlegen

Wer von euch eine Zeit lang auf einen Teil des Geldes verzichten kann, so kann ein Festgeldkonto eine weitere Möglichkeit sein. Hierbei handelt es sich um eine festverzinsliche Anlage, deren Rendite von Anfang an bereits festgelegt ist, die Zinsen liegen deutlich höher als beim Festgeld. Legt man beispielsweise zwei Festgeldkonten an und zahlt dort jeweils 100.000 Euro ein, über eine Laufzeit von 5 Jahren bei einer Rendite von 2%, so erhält man Zinsen in Höhe von rund 21.000 Euro. Mehrere solcher Festgeldkonten haben zudem den großen Vorteil, dass man die Laufzeiten unterschiedlich wählen kann. So könntet ihr ein Festgeldkonto mit einer Laufzeit von 1 Jahr wählen, wiederum ein Konto mit 2 Jahren und so weiter.

Mit der Bank sprechen

Keine Bank verliert gerne Kunden, besonders dann nicht, wenn es sich um sehr vermögende Kunden handelt. Mitunter reicht bereits ein einfaches Gespräch aus, damit eine einfache Lösung gefunden werden kann. Wichtig ist hierbei nur darauf zu achten, dass man keinerlei spekulative Anlagen eröffnet, sofern man dies nicht selbst möchte oder diese nicht versteht.

Fazit: Dies zwei sehr einfache Methoden, um die Negativzinsen zu umgehen. Auch wenn es etwas Zeit in Anspruch nimmt, so lohnt es sich sehr, alleine schon durch die höhere Rendite. Oftmals reicht bereits ein Gespräch mit der Bank aus.

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