Die Nachteile eines Tagesgeldkonto

Die Vorteile eines Tagesgeldkonto habe ich bereits hier im Blog erwähnt, natürlich ist auch diese Geldanlage nicht völlig frei von Nachteilen. Wobei die Nachteile beim Tagesgeld sehr minimal sind und man als Anleger normalerweise nicht in Berührung kommt.

1. Die variablen Zinsen beim Tagesgeld

Die Zinsen beim Tagesgeld sind abhängig vom Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB), verändert sich dieser Leitzins, so ändern sich auch die Zinsen für das Tagesgeld. Dies bedeutet für mich als Anleger, dass ich mit steigenden oder sinkenden Zinsen rechnen muss. Derzeit liegt der Leitzins auf einem Rekordtief, somit kommen die Banken sehr billig an neues Geld und müssen sich dieses Kapital nicht von ihren Kunden holen. Steigt der Leitzins allerdings wieder, so ist es für die Banken attraktiver, sich frisches Geld von ihren Kunden zu holen, hierfür bekommen diese dann auch höhere Zinsen. Schaut man sich alleine die Tagesgeldzinsen für das Jahr 2008 an, wo der Leitzins bei 4% lag, so bekam man als Kunde für sein Tagesgeld 3 bis 4% an Zinsen. Derzeit liegt der Leitzins bei 0,25 und man erhält für sein Tagesgeld zwischen 0,5 bis 1,5% an Zinsen.

Tagesgeld Nachteile

2. Maximaleinlage beim Tagesgeldkonto

Dies ist ein Punkt der sehr häufig übersehen wird. Viele Banken garantieren ihren Kunden den beworbenen Zinssatz nur bis zu einer bestimmten Summe, danach erhält man in der Regel deutlich niedriger Zinsen. Diese Maximaleinlage sollte man gerade bei größeren Geldbeträgen unbedingt beachten, gegebenenfalls ist es hier sogar besser, wenn man sein Geld aufteilt und auf mehrere Tagesgeldkonten legt.

Fazit: Ein Tagesgeldkonto ist eine sehr sichere Geldanlage, sicherlich gibt es Anlagen mit einer höheren Rendite, allerdings steht beim Tagesgeld die Sicherheit im Vordergrund. Sicherlich hat auch diese Geldanlage ein paar Nachteile, allerdings sind diese sehr minimal und fallen in der Regel auch nicht großartig ins Gewicht.

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