Die eigenen Finanzen verwalten

Viele Leute befassen sich nur ungern mit ihren eigenen Finanzen. Diese wissen ungefähr ihren Kontostand, verdienen jeden Monat neues Geld und gebe es selbstverständlich auch wieder aus. Es gibt wohl nach Feierabend bessere Themen mit denen man sich viel lieber beschäftigen kann, darum versuchen sehr viele Menschen sich mit ihren eigenen Finanzen nicht weiter zu beschäftigen, schließlich hat es ja bis jetzt bestens funktioniert.

Sicherlich kann jeder mit solch einer Einstellung durchs Leben gehen, was auch sehr viele Leute machen. Ich lebe nur einmal und das Geld ist zum ausgeben da, wird sich der ein oder andere von Euch jetzt wohl denken.

Warum ist die Verwaltung der eigenen Finanzen so uninteressant?

Versteht mich bitte jetzt nicht falsch. Jeder von Euch denkt irgendwann mal über seine eigene finanzielle Lage nach. So werden Einnahmen und Ausgaben geplant, vielleicht auch etwas Geld für die Zukunft gespart und Rechnungen bezahlt, mehr passiert in der Regel jedoch nicht.

Der Grund dafür ist wahrscheinlich der, dass viele Leute nicht unnötig Zeit und Arbeit investieren wollen und sich lieber mit anderen Themen beschäftigen. Sie sehen sich Nachts übermüdet am Schreibtisch sitzen und rechts und links stapeln sich die Papierberge, während man bereits tief und fest schläft.

Die Verwaltung der eigenen Finanzen ist kinderleicht

Dank des Internet-und Computerzeitalters ist die Verwaltung des eigenen Vermögen heute einfacher den je. Nehmen wir nur mal das Beispiel von der Software von Lexware, diese bietet unzählige von Möglichkeiten an, seine Finanzen ordnungsgemäß und ohne viel Arbeit in den Griff zu bekommen.

Ob die Steuererklärung für das Finanzamt, sichere Bankgeschäfte über das Internet, das Aufstellen eines Haushaltsplan oder das Verwalten der eigenen Wertpapiere „z.B. mit Quicken“, solche eine Software spart sehr Zeit ein und schafft vorallem eine gute Übersicht über die eigenen Finanzen, andere Anbieter wie Elster oder WISO bieten einen ähnlichen Funktionsumfang an.

Warum sollte ich mir überhaupt die Mühe machen?

Ein paar Vorteile hatte ich bereits genannt, eine weiterer Punkt ist die eigenen Einstellung und das Wissen über das eigenen Vermögen, was sich wiederum mit der Zeit aufbaut. Wir leben heute in einer Gesellschaft, die permanent vom Konsum geprägt ist. Überall locken Geschäfte, Unternehmen und Banken damit, dass eigene Geld doch sinnvoll auszugeben, um sich etwas Gutes zu tun.

Durch Schnäppchenpreise, tollen Angeboten, scheinbar günstigen Finanzierungsmöglichkeiten (Ratenzahlung, 0% Finanzierung, Leasing & Co) wird uns Verbraucher dabei auch noch unter die Arme gegriffen, damit uns die Geldausgabe noch leichter fallen tut.

Immer mehr Menschen können heutzutage der Versuchung kaum noch widerstehen, man möchte sich belohnen, etwas darstellen und einen gewissen LifestyleVerwalte deine Finanzen leben und hierbei wird gut gerne der Verstand öfters mal abgestellt.

Mal ehrlich. Wer von Euch führt heute noch zu Hause eine Haushaltsbuch, wo alle Ausgaben und Einnahmen penible aufgelistet sein? Solch ein kleines Buch war vor 20 bis 30 Jahren nichts ungewöhnliches. Das Buch oder Heft kurz aufgeschlagen und man hatte sofort einen Einblick in seine derzeitige finanzielle Lage. Heute wird die EC-Karte bis zum Limit erschöpft und notfalls ist ja auch noch das Dispo da. Es ist daher kein Wunder, dass immer mehr Menschen in die Schuldenfalle hineingeraten.

Daher lohnt sich heutzutage die Anschaffung solch einer Software für das Verwalten der eigenen Finanzen.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ich denke das die meisten Menschen, wie von dir geschildert, sich nur hin und wieder mit dem Thema befassen und dann auch nur sehr oberflächlich. Erstaunlich das die meisten Menschen auch nicht wissen, dass die Mehrheit unter dem Finanziellen Analphabetismus leiden. Ich gehörte auch dazu. Seit dem ich aber erkannt habe, wie wichtig es ist sich Wissen anzueignen und den eigenen Verstand zu nutzen um Finanziell unabhängig zu werden, lichtet sich langsam aber sicher der Nebel der Finanzen. Man muss ja nicht gleich von null auf 100 einsteigen aber die Grundlagen sollte man sich schon mal aneignen um als erstes Ziel für das Nötigste sich Finanziell abzusichern.

    • Richtig. Es verlangt ja keiner ein Studium im Finanzwesen oder die Ausbildung zum Kaufmann, aber ein gewisses Grundwissen ist sehr von Vorteil, leider scheint auch dieses immer mehr abzunehmen.

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