Beim Hausbau realistisch bleiben

Den Traum vom eigenen Haus träumen tagtäglich Millionen von Menschen. Was auch verständlich ist, denn schließlich machen die eigenen Vierwände unabhängiger. Endlich keine störenden Nachbarn mehr und auch keine Miete die man an den Vermieter zahlen muss. Ein ganz wichtiger Punkt beim Hausbau ist die Finanzierung, nachfolgend habe ich dazu einige nützliche Tipps und Anregungen.

Hausbau realistisch bleiben

Das Eigenkapital ist sehr wichtig

Je mehr Geld ich selbst für das Haus aufbringen kann, desto weniger bin ich von der Bank abhängig. Wer also schon in jungen Jahren davon träumt, sich später den Wunsch von einem eigenen Haus erfüllen zu wollen, der sollte sich ein Konto anlegen und dort Rücklagen für sein Haus bilden.

Am besten eignet sich hierzu ein Tagesgeldkonto, dort kann man täglich über sein Geld verfügen und man bekommt Zinsen. Auch ein Sparplan kann sich lohnen. Hier zahlt man über mehrere Jahre monatlich einen Geldbetrag ein und erhält dafür von Jahr zu Jahr stetig wachsende Zinsen.

Natürlich gibt es auch noch das klassische Bausparen, der ganz ähnlich wie ein Sparplan funktioniert. Auch wenn diese Anlageform ein echter Klassiker ist, so sollte man hier nichts überstürzt handeln. Im Internet bin ich auf die Bausparkasse BKM aufmerksam geworden, dort gibt es im Menüpunkt Besser wissen einen Ratgeber mit nützlichen Fragen und Antworten zum Thema Bausparen.

Später werde ich mich hier im Blog auch noch ausführlicher mit diesem Thema beschäftigen.

Beim Hausbau realistisch bleiben

Wer ein Haus komplett neu bauen möchte, der kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Man schildert dem Architekten seine Wünsche und dieser versucht diese dann bestmöglich in die Tat umzusetzen.

Sicherlich erfüllt man sich mit einem Eigenheim einen Lebenstraum, doch sollte man hierbei von Anfang an auch an die Zukunft denken. Besonders lohnt die Überlegung, was passiert mit dem Haus im Alter. Immer wieder hören ich von älteren Eigenheimbesitzer, dass die Kinder aus dem Haus ausgezogen sind und die Immobilie inzwischen viel zu groß ist.

In jungen Jahren ist man sehr euphorisch. Das Haus sollte groß sein, möglichst viele Zimmer besitzen, zwei Garagen und davor noch ein Carport und so weiter. Je größer das Haus, desto besser. Schließlich möchte man ja auch zeigen was man hat.

Diese Grundeinstellung sorgt allerdings dafür, dass das Haus in der Anschaffung auch deutlich teurer wird und die monatliche Kreditbelastung ebenfalls deutlich steigt. Wer realistisch bleibt, der kann hier sehr viel Geld sparen.

Fragen für die Planung des Hauses:

  • Brauche ich wirklich drei Badezimmer oder reichen nicht zwei vollkommen aus?
  • Muss das Wohnzimmer wirklich eine Fläche von 100m² haben?
  • Braucht das Haus wirklich 3 Etagen und einen ausgebauten Dachboden?
  • Ist eine Fußbodenheizung nötig oder reichen Hausschuhe nicht aus?
  • Müssen die Garage wirklich 3 Autos passen?
  • Usw.

Es macht also einen sehr großen Unterschied, ob man für das gleiche Haus was etwas kleiner ausfällt nur 150.000 Euro bezahlt oder ob man für das größere Haus 250.000 Euro bezahlt. Des weiteren macht es auch noch einen großen Unterschied, ob man beispielsweise sein Haus in 35 Jahren oder erst in 45 Jahren abbezahlt hat.

Daran sollte man bei der Planung des Hauses also immer denken.

Fazit: Bei der Anschaffung eines Hauses sollte nichts überstürzt werden, denn schließlich handelt es sich hierbei um einen Lebenstraum den man sich erfüllen möchte.

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