Bei Geldanlagen immer Informationen einholen

Wie schon öfters hier im Blog erwähnt, ist es niemals verkehrt, wenn man ein Teil seines verfügbaren Geldes anlegt und sich damit ein finanzielles Poster schafft. Sicherlich könnte man sich von den Ersparnissen wieder einen neuen Fernseher, ein neues Smartphone oder neue Designer Schuhe kaufen, jedoch lohnt dabei die Überlegung, ob es nicht besser wäre, etwas für seine finanzielle Freiheit zu tun, als ständig sein Geld gleich wieder auszugeben.

Wer sich mit dem Thema Geldanlagen beschäftigen möchte, der wird bei den Banken und im Internet sehr schnell fündig. Sicherlich mögen die meisten von euch keine Experten auf diesem Gebiet sein, dennoch sollte man sich immer ein wenig Grundwissen aneignen.

Um den Finger wickeln

Der Kunde wird um den Finger gewickelt

Auch wenn ich jemanden anderen damit beauftrage, für mich eine passende Geldanlage zu suchen und zu übermitteln, so ist es sehr wichtig daran zu denken, dass es sich hierbei immer noch um das eigene Geld handelt.

Es ist immer wieder ein Phänomen. Kaum wird ein Bankkunde zu einem Beratungsgespräch eingeladen, weil dieser zuvor bekundet hat, dass er ein Teil seines Ersparten bzw. Vermögen anlegen möchten, so dauert es in diesem Gespräch nicht sehr lange und der Kunde hat schon vollstes Vertrauen.

Alle vorgestellten Finanzprodukte hören sich sehr viel versprechen an und oftmals wird in der gleichen Stunde noch eine Unterschrift unter eine dieser Geldanlegen gesetzt. Habe ich bereits am Anfang eines Gespräch erwähnt, es solle sich hierbei um eine gewinnbringende Anlage handeln, die eine höhere Rendite als ein Sparbuch abwirft, so blinken beim jeweiligen Kundenberater bereits die Augen.

Der Kunde ist im Beratungsgespräch fast völlig ahnungslos, was eigentlich auch ganz logisch ist, denn schließlich beschäftigen sich die wenigsten Leuten tagtäglich mit der Welt der Finanzen. So hören sich die vorgetragenen Geldanlagen alle sehr vielversprechend an, auch wenn man davon nichts versteht, aber der Kundenberater schafft vertrauen.

So kann es passieren, dass ein Kunde ein für ihn völlig unpassende Geldanlage besitzt und im schlimmsten Fall für Jahre keinerlei Zugruf auf sein Geld hat oder sogar noch Geld verliert.

Vielleicht hilft es ganz gut daran zu denken, dass die Bankangestellten immer ein Produkt ihrer Bank verkaufen möchten, es sind also auch Verkäufer. Dies gilt auch für Vermögensberater und Versicherungen.

Informiert euch über Geldanlagen und lest Erfahrungsberichte

Wer Geld anlegen möchte, der muss sich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. Dies bedeutet nicht, dass man jetzt eine Ausbildung zum Bankkaufman/frau machen sollte, sondern man sollte die Grundprinzipien und Funktion dieser Anlagen verstehen.

Des weiteren lohnt es sich sehr, sich diverse Erfahrungsberichte durchzulesen. Gerade diese Berichte von anderen Leuten die bereits Erfahrungen mit dem Finanzprodukt gemacht haben, sind sehr wertvoll.

Warum dies so wichtig ist, sieht man im Internet bei WINHELLER. Dort geht es um geprellte Anleger die mit ihren Bausparverträgen und Lebensversicherungen herbe Verluste gemacht haben.

Es ist euer Geld

Es ist nicht das Geld des Bankberaters bzw. Vermögensberater, es ist euer Geld. Deshalb könnt auch ihr selbst entscheiden, was mit dem Geld gemacht wird. Wird man förmlich dazu gedrängt, sein Geld in ein bestimmtes Finanzprodukt zu investieren oder es wird klar gestellt, dass die Anlage nur für einen kurzen Zeitraum zu Verfügung steht, dann sollte man die Notbremse ziehen.

Fazit: Bevor eine Unterschrift unter einen Vertrag für eine Geldanlage gesetzt wird, so sollte man sich die Zeit nehmen und in aller Ruhe den Vertrag mit dem Kleingedruckten durchlesen. Erst wenn das Prinzip der Geldanlage oder Absicherung verstanden wurden ist, dann kann man den Vertrag abschließen.

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