Bei der Kündigung der Lebensversicherung viel Zeit nehmen

Wer darüber nachdenkt, seine Lebensversicherung zu verkaufen, der sollte sich dabei sehr viel Zeit lassen. Handel ich hier zu voreilig, so kann mir diese Entscheidung teuer zu stehen kommen und ich verliere sehr viel Geld.

Die Gründe für den Verkauf einer Lebensversicherung

Eine der häufigsten Gründe für die Kündigung einer Lebensversicherung ist die lange Laufzeit, die verläuft in der Regel über 25 Jahre und länger. Die bedeutet für mich wiederum als Anleger, dass ich permanent Geld einzahle, aber über dieses Geld bis zum Ablauf nicht verfügen kann. Auch die Rendite der Lebensversicherung kann ausschlaggebend für die Kündigung sein, so mag diese bei Vertragsabschluss sehr vielversprechend ausgesehen haben, doch nach Jahren und durch die Berichte der Gesellschaft stellt man plötzlich fest, dass durch wirtschaftliche Gründe diese Rendite doch nicht erreicht wird und andere Geldanlagen deutlich attraktiver sind.

Lebensversicherung kündigen

Ich werde zum Verkauf gedrängt

Ab diesem Punkt sollte man sehr achtsam sein und die Notbremse ziehen. Rät der Versicherungsagent oder auch die Bank dazu, die Lebensversicherung schnellstmöglich zu verkaufen bzw. man sollen also jetzt binnen kurzer Zeit schnell handeln, so passt hier auf. Dieser scheinbar auf den ersten Blick wohlgemeinte Rat wird nicht zu Gunsten des Versicherten geäußert sondern häufig nur zum wirtschaftlichen Interesse der Gegenseite, dies ist besonders Versicherten der Fall, die über sehr viele Jahre bereits in ihre Lebensversicherung eingezahlt haben.

Eine Lebensversicherung verkaufen

Wie bereits am Anfang erwähnt, können die Beweggründe für den Verkauf der Lebensversicherung ganz verschieden sein. Im Internet bin ich auf einen interessanten Anbieter namens policendirekt.de gestoßen, der sich speziell auf den Verkauf bzw. Ankauf von Lebensversicherung spezialisiert hat. Sehr gut finde ich dort, dass euch Schritt für Schritt erklärt wird, wie der ganze Ablauf funktioniert und was ihr beachten müsst.

Ist eine Immobilie eine Alternative zur Lebensversicherung?

Diese Thematik hatte ich bereits mehrmals hier im Blog angesprochen.Viele Menschen kaufen ein Haus, um sich damit einen langersehnten Traum zu erfüllen. Eine der häufigsten Mitgründe für die Anschaffung einer Immobilie ist dabei die Altersvorsorge. Sobald ein Haus jedoch zum großen Teil durch eine Bank finanziert werden muss bzw. man selbst einen Kredit und diesen über 20 oder 30 Jahre abbezahlen muss, so wird aus der scheinbaren Altersvorsorge schnell ein Kostenpunkt, auch wenn dies auf den ersten Blick nicht sofort offensichtlich ist. Auch ein Haus wird mit der Zeit älter und die Instandhaltung kostet Geld, mitunter hat man nach 30 Jahren schon 10.000 Euro und mehr zusätzlich hineingesteckt. Des weiteren kommen auch noch die Zinsen für die Tilgung hinzu. Nicht zu vergessen ist der Werteverfall des Hause. Auch wenn ich jetzt ein Haus für 250.000 Euro kaufe oder baue, so dürfte es nach 30 oder 40 Jahren nur noch einen Wert von 180.000 bis 200.000 Euro besitzen. Selbst wenn das Haus in einer gefragten Gegend liegt, so ist dieses dann längst nicht mehr auf dem neuesten Stand, es muss also wieder Geld in die Hand genommen werden, falls man die Immobilie mit Gewinn verkaufen möchte.

Fazit: Bei der Kündigung der Lebensversicherung sollte man sich viel Zeit lassen und sich informieren. Nur so kann man hohe Abschläge bei der Kündigung vermeiden.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Da die Lebensversicherung in letzter Zeit in stark kritisiert wurde, suchen viele nach Alternativen zum herkömmlichen Modell. Meiner Meinung nach sollte eine Kündigung gut bedacht werden, um keine Verluste zu erzielen. Generell würde ich mir den Abschluss einer Lebensversicherung im vorhinein gut überlegen. Eine mögliche Alternative wäre beispielsweise eine Immobilie, wie im Artikel beschrieben. Vermietet man diese, hat man eine zusätzliche, gewinnbringende Geldquelle. Eine weitere Möglichkeit wäre der Abschluss einer prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge. Ich weiß nicht ob dieses Modell auch in Deutschland existiert, in Österreich stellt es ein privates Pensionsvorsorgemodell dar. Frühestens nach 10 Jahren kann man über das angesparte Kapital verfügen, die Zinssätze entsprechen den Vorgaben für die Bausparförderung (darf nicht unter 1,5% sinken, aber auch nicht über 4% steigen)

    • Vielen Dank für dein Kommentar. Hier gebe ich dir recht. Grundsätzlich ist es sehr wichtig, sich bereits vor Vertragsabschluss einer Lebensversicherung zu überlegen, ob diesen für einen selbst wirklich eine gute Absicherung ist, hier darf man nicht alleine auf die mögliche Rendite in Zusammenhang mit dem Bonus schauen, sondern auf die garantierte Auszahlung, denn letztendlich ist es die Summe, mit der man am Laufzeitende rechnen kann. Vermiete ich eine Immobilie, so kann diese durchaus als lukrative Geldanlage dienen.

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