Alternative Geldanlagen – Geld in die eigene Weiterbildung investieren

Geld anlegen kann man auf viele Weise. Warum nicht etwas Geld in die eigene Bildung investieren? Gegenüber einer klassischen Geldanlage mag diese Vorgehensweise im ersten Moment etwas ungewöhnlich sein, da die Rendite hier nicht sofort erkennbar ist. Dennoch zahlt sich gerade hier eine mögliche Investitionen in die eigene Weiterbildung aus.

Alternative Geldanlagen

Wo soll ich mich weiterbilden?

Dies ist eine gute Frage und die Antwort hängt von den eigenen Interessen ab, des weiteren kommt noch die Bereitschaft hinzu, wie viel Zeit und Geld man letztendlich investieren möchte. Des weiteren muss man entscheiden, ob man sich beruflich weiterbilden möchte oder doch lieber in einem anderen Bereich.

Die klassische Weiterbildung im Beruf

Die berufsspezifischen Weiterbildungen gibt es in jeder Branche. So ist es nicht unüblich, dass in vielen Berufen die Arbeitnehmer regelmäßig alle 3-5 Jahre zu einer Weiterbildung müssen, um sich besser zu qualifizieren. Diese Weiterbildung bezahlt aber in der Regel der Arbeitgeber oder beide Parteien teilen sich die Kosten bzw. auch der Staat fördert hier einen Teil der Weiterqualifizierung.

Die Weiterbildung für die Karriere

Man kann aber noch einen Schritt weitergehen. Und etwas mehr für die eigene Karriere tun. Während viele Arbeitnehmer die klassische Weiterbildung bzw. Weiterqualifizierung alle 3-5 Jahre ausreicht, so kann man selbst noch etwas Zeit und Geld in die Hand nehmen und seine Karriere einen deutlichen Schub verleihen.

Als Beispiel nämliche gerne das erlernen einer Fremdsprache. Alleine diese Weiterbildung kann einen selbst deutlich von seinen Arbeitskollegen abheben, wovon man nicht nur selbst sondern auch der Arbeitgeber profitieren kann.

Nun könnte man meinen, dass das erlernen der Fremdsprache nur in den Berufsgruppen von Nutzen sein kann, wo viel Geld verdient wird und die Verantwortung sowie der Aufgabenbereich deutlich größer ist.

Dies stimmt aber nicht. Nehmen wir an, ein KFZ-Mechaniker (Mechatroniker) lernt Englisch und lernt dazu auch noch das auf seinem Beruf spezifische Fachenglisch. Dies bedeutet also, er kann sich nicht nur auf Englisch normal mit den Leuten unterhalten, sondern beherrscht auch noch die Fachbegriffe. Dies ermöglicht dem Mechaniker zukünftig eine ganz andere Perspektive.

Da die Ausbildung eines Mechanikers im Ausland sehr hoch angesehen wird und deren Arbeit selbst verständlich auch, so hätte man alleine in Ländern wie den USA, Kanada oder Australien viel bessere Jobchancen. Nun möchte nicht jeder gleich auswandern. Diese Weiterbildung kann aber auch dem Arbeitgeber sehr von Nutzen sein, da sich so ganz andere Kundenkreise erschließen lassen und sich die Werkstatt und das Autohaus viel breiter gegenüber der Konkurrenz aufstellen kann.

Dieses Beispiel des Kfz-Mechaniker kann man noch auf viele andere Berufsgruppen übertragen.

Die Weiterbildung für die berufliche Unabhängigkeit

Nicht jeder möchte ein Leben lang an immer dem gleichen Arbeitsplatz arbeiten oder ständig einen Vorgesetzten vor sich haben. So kann man eine Weiterbildung auch dafür nutzen, sich beruflich unabhängig zu machen und sich selbstständig machen.

Hier ist es allerdings sehr wichtig, dass man bei diesem Vorhaben eine klare Vorstellung davon hat, wie man später sein Geld verdienen möchte.

Im nachfolgenden Artikel die ich speziell auf diese Thematik ein.

Was kostet eine Weiterbildung?

Dies hängt natürlich von der Weiterbildung ab. Schaut man sich die Preise von Anbietern die im Bereich Fernstudium tätig sind, so bewegen sich die Weiterbildungen zwischen 500-4000 € für jeden Studiengang, dies hängt aber wirklich von der Art des jeweiligen Studium ab.

Geht beispielsweise solch ein Fernstudium bzw. Lehrgang über 12 Monate, so belaufen sich die Kosten auf rund 42-330 € pro Monat, wobei die teuren und umfangreicheren Jahrgänge häufig über einen längeren Zeitraum laufen.

Fazit: Auch wenn die Rendite bei einer Weiterbildung nicht sofort offensichtlich ist, so profitiert man auf lange Sicht sowohl beruflich als auch privat davon. Alleine das erlernen einer Fremdsprache kann einen Karriere technisch deutlich nach vorne bringen.

Erfahrungen und Tipps

Welcher Meinung seid ihr? Kann eine Weiterbildung als attraktive Geldanlage dienen oder nicht? Nutzt die Kommentarfunktion und teilt eure Erfahrungen und Tipps.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Eine Weiterbildung ist immer eine lohnende Investition, die sich auszahlt. Klar, es kostet erst einmal Geld, jedoch wird man mit dem steigenden Gehalt dafür belohnt. Es gibt auch einige Fördermöglichkeiten für die Weiterbildung wie zum Beispiel das Meister-Bafög.
    Gruß
    Christian

    • Vielen Dank für dein Kommentar. Es ist einfach eine Tatsache. Je besser qualifiziert ich bin, desto mehr Geld kann ich verdienen. Doch ich bin auch der Meinung, dass es heutzutage sehr wichtig ist, sich mehr zu spezialisieren. Viele machen zwar eine Weiterbildung bzw. habe meinetwegen ein Studium mit Diplom abgeschlossen, jedoch hat man sich in einem Bereich qualifiziert, wo sich sehr viele Leute weitergebildet haben. Dies ist oftmals auch ein Grund dafür, warum viele Studenten nach ihrem Studium entweder bei einer Fast Food Kette oder Cafe hinterm Tresen stehen, jahrelang Praktikanten sind oder trotz hoher Ausbildung für wenig Geld arbeiten.

  2. Hallo,
    da stimme ich voll und ganz zu. Wer sich die falsche „Nische“, bzw. Branche sucht und genau hierauf spezialisiert ist, kann Probleme bekommen, wenn es dort zu viele Bewerber gibt.
    Das kann dann tatsächlich, wie von Ihnen genannt, in der Fast Food Kette oder hinter dem Tresen enden.

    • Ein gutes Beispiel sind hier immer BWL Studenten. Jedes Jahr schließen Tausende von Studenten dieses Studium erfolgreich ab, vielleicht sogar mit Master Abschluss. Und was ist die Folge? Nur wenige dieser Absolventen finden wirklich die Anstellung, die den Aufwand dieses Studium dann auch rechtfertigt bzw. man wirklich dafür gut bezahlt wird. Wer heutzutage sich von allen anderen abheben möchte, der muss zusätzlich noch etwas tun. So können sich BWL Studenten mit der amerikanischen BWL befassen oder diese lernen nebenbei noch eine Fremdsprache wie Englisch, Chinesisch, Japanisch oder Arabisch, dann sollten die Chancen schon deutlich besser stehen.

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