Als Finanzberater erfolgreich sein

Wer eine berufliche Laufbahn im Bereich der Finanzberatung und Vermittlung anstrebt, der sollte sich vorab genauestens informieren. Sicherlich wäre es sehr leicht zu sagen, dass man ab jetzt Versicherungen oder Anlageprodukte an den Mann oder die Frau bringt und erfolgreich durchstartet. Zwischen Wunschdenken und Wirklichkeit gibt es oftmals jedoch einen deutlich Unterschied. Nachfolgend gibt es einige nützliche und anregende Tipps für eine erfolgreiche Laufbahn.

Tipps Finanzberater

Mit einer guten Ausbildung zu mehr Erfolg

Mit einer guten Ausbildung bzw. Schulung wird man deutlich schnellere Erfolge erzielen können. Während meiner Recherche bin auf den ungebundenen Finanzdienstleisters namens tecis aufmerksam geworden, der sich auf die qualifizierte Ausbildung in diesem Bereich spezialisiert hat.

Sehr schön finde ich hierbei deren Philosophie:  „Berate Kunden so, wie du selbst beraten werden möchtest: aufrichtig, ehrlich, individuell, ganzheitlich, transparent.“

Als zukünftiger Berater ist dies genau die richtige Einstellung und nach meiner Meinung, wir man damit langfristig auch mehr Erfolg haben. Warum dies heutzutage so wichtig ist, möchte ich euch nachfolgend in den weiteren Tipps gerne erläutern.

Nicht nur an die Provision denken

Es ist kein großes Geheimnis, dass gerade im Bereich Versicherungen und Finanzprodukte erhebliche Provisionen an die Vermittler gezahlt werden. Je nachdem wie erfolgreich man ist, so lässt sich davon gut leben. So ist es nicht verwunderlich, wenn der ein oder andere Makler und Finanzberater dazu bestrebt ist, jeden Monat möglichst viele Produkte zu vermitteln.

Dennoch ist es sehr wichtig, nicht nur an eine möglichst hohe Provision zu denken, sondern auch auf das Wohl der eigenen Kunden zu achten. Auch wenn dieser Satz für den ein oder anderen Makler und Berater müde daher klingt, so ist dies langfristig der bessere Weg.

Warum? Der Kunde ist nachtragend, wenn dieser aufgrund eines gierigen Beraters im wahrsten Sinne des Wortes übers Ohr gehauen wurde und er mitunter sogar finanzielle Einbussen hinnehmen musste.

Leider gibt es von solchen Vertretern und Beratern nicht gerade wenig, schließlich lässt sich damit doch sehr gut Geld verdienen. Erkennen lässt sich dies ganz einfach daran, dass die Bevölkerung auf dieser Branche nicht gut zu sprechend ist.

Wer nur auf die Provision fixiert ist, der sollte auch daran denken, dass man als (gieriger) Makler oder Berater auch mit seinem Namen haftet. Schneller als man glaubt, hat man nach nur wenigen Monaten und Jahren einen schlechten Ruf bzw. dann, wenn der Kunde diverse Einbussen hinnehmen muss.

An das Wohl des Kunden denken

Sicherlich erhält man als Makler, Vertreter und Berater beispielsweise für ein vermitteltes Tagesgeldkonto oder einen Bausparvertrag deutlich weniger Geld, als wenn ich dem Kunden eine Kranken-oder Lebensversicherung vermittle, jedoch bekommt der Kunde das Produkt, was nach seinen Vorstellungen am besten zu diesem passt, was eigentlich auch im Sinne des Vermittlers sein sollte.

Ein zufriedener Kunden ist zudem auch ein guter Werbeträger, daran sollte man immer denken. Es gibt nichts besseres als einen guten Ruf und eine gute Mundpropaganda. Hat man sich als Experte auf seinem Gebiet etabliert, so empfehlen die Kunden ihren Freunden, Bekannten und Verwandten weiter.

Von der Branche nicht blenden lassen

Sehr wichtig ist es, sich von den Kollegen und Mitstreitern nicht blenden zu lassen. Nur weil Berater A mit 25 Jahren bereits eine teures nobles Auto fährt, weil dieser zeigen möchte, dass er erfolgreich ist. So muss man es diesem noch längst nicht gleich tun. Blickt man einmal hinter die Kulissen, so wird man mit erstaunen feststellen, dass es hier mehr Schein als Sein gibt.

Wie bereits erwähnt, gibt es gerade für sehr umfangreiche vermittelte Produkte sehr großzügige Provisionen, mitunter sind je nach Abschluss bis zu mehrere Tausend Euro möglich. Je nachdem wie erfolgreich man ist, so kann das Monatseinkommen sehr vielversprechend ausfallen.

Sehr häufig konnte ich bisher beobachten, gerade auch in diesem Bereich, dass sehr viele Leute binnen weniger Monate ihren Lebensstandard drastisch erhöhen, schließlich können diese sich es ja jetzt leisten. Das Auto wird teurer, die Reisen häufiger und länger, die Kleidung besser und es darf auch mitunter ein großes Einfamilienhaus sein.

Doch was sind die Folgen? Richtig. Diese Berater, Makler und Vermittler sind gezwungen, diesen Lebensstandard Monat für Monat erneut zu halten. So ist es daher nicht überraschend, warum viele Kunden Versicherungen und Finanzprodukte angeboten bekommen, die gar nicht zu diesen passen und im schlimmsten Falle sogar finanziell Schaden.

Den Vermittlern ist dies egal, schließlich geht es um eine hohe Provision. Wenn also das nächste Mal einer eurer Kollegen mit seinem Lebensstil prahlt, dann schaut mal etwas genauer hin.

Natürlich ist natürlich nur ein Teil dieser Branche und es gibt auch viele verantwortungsvolle Finanzberater, Makler und Vermittler. Nur leider schadet dieser eine Teil der ganze Branche, weil die Gier wichtig ist, als das Wohl der Kunden.

Fazit: Als Berater, Makler und Vertreter muss man letztendlich selbst entscheiden, welchen Weg man einschlägt. Fixiere ich mich nur auf die Provision oder gehen ich wirklich ausführlich auf die Bedürfnisse meiner Kunden ein.

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  1. Bei der Auswahl eines geeigneten Finanzberaters zum Thema Geldanlage sollte man gezielt auf die Reputation und mögliche Arbeitsproben achten. Natürlich verdient ein Berater mit der Empfehlung und anschließenden Umsetzung Geld. Eine gewisse Unsicherheit schwingt in der Beratung mit, wenn der Verdienst des Finanzberaters vom vermittelten Produkt abhängt. Hier kann aber auch im Vorfeld ein Beratungshonorar vereinbart werden, welches rein die Beratungszeit abdeckt, damit nimmt man den „Verkaufsdruck“ vom vermittelnden Berater. Diese Art der Honorarberatung muss eine anschließende Vermittlung nicht ausschließen, sollte der Mandant der Finanzberatungsempfehlung folgen. Die Art der Vergütung und die Vorgehensweise einer Geldanlagenberatung muss vor einem Beratungsgespräch geklärt und offengelegt werden.

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