4 Tipps für den Schuldenabbau

Es spielt keine Rolle, ob es sich dabei um kleine Geldbeträge handelt oder um deutlich größere Summen, auf keinen Fall sollte man die Schulden ignorieren. Wer seinen Kopf in den Sand steckt und dabei jede bestmögliche Ausrede findet, um dem Schuldenproblem aus dem Wege zu gehen, der setzt sich mit der Zeit einem immer größer werdenden finanziellen Druck aus, weil die Schulden immer weiter anwachsen und nicht abgebaut werden. Je früher man sich mit dem Schuldenproblem auseinandersetzt, desto schneller und einfacher lassen sich die Schulden abbauen. Wer bisher seine Schulden ignoriert hat, sollte sich spätestens jetzt dieser Thematik zuwenden.

Tipps Schuldenabbau

Eine genaue Analyse der derzeitigen Finanzen

Als erstes sollte man sich einen Tag in der Woche oder auch mehrere Tage aussuchen und sich voll und ganz auf die eigenen Finanzen konzentrieren. Nur durch die genaue Kenntnis darüber, in welcher finanziellen Situation man sich derzeit befindet, ist ein erfolgreicher Schuldenabbau erst überhaupt möglich. In den meisten Fällen wird bereits hier sehr schnell offensichtlich, wo die Ursachen für die Schulden liegen.

Geld sparen, um die Schulden schneller abzubauen

Durch einen finanziellen Überblick bekommt man unter anderem eine genaue Übersicht über seine Ausgabe. Diese sollten genauer unter die Lupe genommen werden, um nach Möglichkeiten zu suchen, diese Ausgaben zu senken. Der dadurch entstandene Überschuss kann für den Schuldenabbau verwendet werden. Selbst mit kleinen Sparbeträge kann man über einen längeren Zeitraum viel erreichen. Bei einer monatlichen Sparrate von 50 Euro beliefe sich das Ergebnis nach einem Jahr bereits auf 600 Euro und nach 10 Jahren wiederum auf 6000 Euro. Bei 100 Euro im Monat beliefe sich die angesparte Summe nach 12 Monaten bereits auf 1200 Euro und in 10 Jahren auf 12.000 Euro. Schon mit mehr sehr kleinen Umstellung und Senkungen bei den Ausgaben lassen sich diese monatlichen Sparraten erreichen. Daher ist eine genaue Aufschlüsselung der eigenen Ausgaben so wichtig, hier werden oftmals Dinge und Verhaltensweisen offensichtlich, über die man sich bisher keinerlei Gedanken gemacht hat. Gerade aus der Gewohnheit und Bequemlichkeit heraus, entstehen mit der Zeit unnötige Kosten, die man eigentlich vermeiden könnte. Ich habe zwei sehr praktische Beispiele für euch.

Bequemlichkeit kostet Geld:

  • Der teure Coffe-to-Go – Auf der einen Seite mag diese Möglichkeit zwar sehr bequem sein, auf der andere Seiten kostet diese Bequemlichkeit richtig Geld. Wer sich an 20 Arbeitstagen im Monat einen Coffee-to-Go für 2,50 Euro holt, der gibt hierfür 50 Euro aus. Seinen Kaffee selber zu kochen ist deutlich preiswerter und sollte im Monat nicht mehr als 5 bis 10 Euro kosten, dies wäre immerhin eine Ersparnis von 40 bis 45 Euro, die sich nach 12 Monaten wiederum auf 480 bis 540 Euro beläuft.
  • Lieferservice, Imbisse und Fast Food – Es muss nicht selber gekocht werden und das Essen ist auch noch schnell fertig. Diese Annehmlichkeit kostet ebenfalls richtig Geld. Wer sich an nur 20 Arbeitstagen im Monat sich für 5 Euro am Tag bekochen lässt bzw. sein Essen bestellt, der gibt hierfür 100 Euro im Monat aus. Selber zu kochen ist deutlich preiswerte und kostet nicht mehr als 50 Euro. Ist man erst einmal in Übung, so dauert auch die Zubereitung nicht länger als 20 Minuten, zumal man dann auch vorkochen kann. Somit läge die Ersparnis hier bei 50 Euro im Monat, die sich nach 12 Monaten bereits auf 600 Euro beläuft.

Diese Aufzählung könnte noch eine Weile so weiterlaufen. Allerdings sollten diese zwei Beispiele ausreichen, um zu zeigen, wie teuer die Bequemlichkeit sein kann.

Nützliche Hilfe durch eine Schuldenberatung

Eine professionelle Schuldenberatung kann sehr hilfreich sein und den Schuldenabbau deutlich beschleunigen. Auf schuldendirekthilfe.de bin ich auf eine interessante Seite gestoßen, wo solch eine Schuldenberatung angeboten wird. Dort gibt es unter anderem auch nützliche Tipps und Antworten auf Fragen, die bei einem Schuldenproblem immer wieder auftreten können. Sei es bei einer Lohnpfändung, Insolvenz oder ähnlichem.

Die Schuldenfreiheit als Motivation und Chance betrachten

Schulden können demotivieren sein, besonders dann, wenn die Verbindlichkeiten sehr hoch sind. Allerdings sollte man seinen Kopf nicht hängen lassen und das Problem anpacken. So kann es bereits sehr motivierend sein, sich 5 bis 10 Minuten die Zeit zu nehmen und sich vorzustellen, man ist wieder Schuldenfrei und der gesamte finanzielle Druck wäre verschwunden.

Fazit: Schulden sollte man niemals ignorieren. Je länger man dieses Problem hinausschiebt, desto länger und schwieriger wird der Schuldenabbau. Eine genaue Kenntnis über die derzeitige finanzielle Situation ist sehr wichtig, durch eine Analyse der Einnahmen, Ausgaben sowie Verbindlichkeiten lässt sich ein Weg finden, um die Schulden wieder zurückzuzahlen. Fühlt man sich mit seinem Schuldenproblem überfordert, so gibt es hierfür professionelle Unterstützung.

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