3 Nützliche Tipps zur Hypothek

Plant man die Anschaffung einer Immobilie oder anderen großen Investition, so wird diese in den meisten Fällen mittels einer Bank finanziert, da viele Leute verständlicherweise den benötigten Geldbetrag nicht mit einmalig aufbringen können, sondern diesen über einen längeren Zeitraum finanzieren. Gerade beim Kauf einer Immobilie spielt auch das Thema Hypotheken eine Rolle die, die Banken ihren Kunden anbieten, was häufig zur Reduzierung der anfallenden Kreditkosten führt und die Banken im Gegenzug eine Sicherheit erhalten.

Tipps Hypothek

Die Vorteile und Nachteile einer Hypothek

Eine Hypothek hat sowohl Vorteile als auch Nachteile über die man unbedingt Bescheid wissen muss. Wer eine Hypothek auf seine Immobilie aufnimmt bzw. das Grundpfandrecht auf seine Bank überträgt, kann damit rechnen, dass das benötigt Geld deutlich schneller ausgezahlt wird, des Weiteren kann der Kredit auch deutlich günstigere Konditionen beinhalten. So ist es nicht sehr überraschend, dass viele Hausbesitzer immer wieder auf diese Möglichkeit zurückgreifen bzw. vielen Leuten zur Finanzierung einer Immobilien keine andere Wahl bleibt.

Allerdings sollte man sich über die Nachteile bewusst sein. Soll die Immobilie verkauft werden und das Grundbuch ist logischerweise mit der Hypothek belastet, so kann der Verkauf sich als sehr schwierig herausstellen, da kaum ein Käufer eine Immobilie mit Schulden übernehmen möchte, somit muss man als Verkäufer parallel restliche Hypothek begleichen. Weiter ist die Finanzierungslaufzeit sehr lang, häufig läuft diese über 20 bis 30 Jahre.

Kredite immer vergleichen und Geld sparen

Grundsätzlich ist es sehr empfehlenswert, wenn ihr euch immer mehrere Kreditangebote von verschiedenen Banken einholt und diese miteinander vergleicht. Achtet dabei nicht nur auf die Zinsen, genauso wichtig ist das Kleingedruckte, somit sollte ihr bei der Vertragsunterzeichnung genau wissen, welche Rechte und Pflichten auf euch zukommen, ein spezialisierter Anwalt oder die Verbraucherzentrale kann euch hierbei beraten. Bevor ihr euch auf den Weg macht, nach einem passenden Kreditangebot zu suchen, so erstellt euch zuvor einen detaillierten finanziellen Überblick und rechnet euch aus, wie viel Geld ihr im Monat für die Tilgung eurer Immobilie aufbringen könnt. Im Artikel ,,Einen günstigen Kredit finden“ gibt es von mir noch einige zusätzliche Tipps, wie man die Kredithöhe deutlich senken und somit etliche Euro sparen kann. Des Weiteren sollte man unbedingt mit seinen Steuerberater sprechen, so lassen sich die anfallenden Zinsen steuerlich absetzen.

Festhypotheken mit gleichbleibenden Zinsen

Was ist eine Festhypothek? Hierbei handelt es sich wie bei einer klassischen Hypothek um die Übergabe des eigenen Grundpfandrechts an eine Bank, wo ich beispielsweise meine Immobilie als Pfand hinterlege, um einen Kredit aufnehmen zu können, bei einer Festhypothek besteht der Unterschied lediglich darin, dass der Zinssatz über den gesamten Zeitraum gleich bleibt. Mit einer Festhypothek lassen sich also die Zinsen für den Kredit bereits im Vorfeld berechnen, so weiß man bereits vor der Kreditaufnahme, wie viel Geld zurückgezahlt werden muss und dementsprechend, wie hoch die Belastung ausfällt, was wiederum Planungssicherheit schafft.

Die Laufzeit solch einer Festhypothek beträgt in der Regel zwischen 2 bis 10 Jahren. Welche Laufzeit ist bei einer Festhypothek besser? Auf moneypark.ch bin ich auf einen interessanten Artikel von Valentin Rüst gestoßen, dort geht er auf die aktuelle Zinsentwicklung in der Schweiz ein und berichtet unter anderem darüber, dass man zukünftig mit leicht steigenden Zinsen rechnen muss, allerdings befinden sich die bei einem Zinssatz von weit unter 2% auf einem sehr niedrigen Niveau. Was bedeutet dies nun für die Laufzeit? Wählt man derzeit eine Festhypothek mit einer Laufzeit von 10 Jahren bei einem Zinssatz von 1,5%, so kann dies eine gute Entscheidung sein, sollte der Zinssatz beispielsweise auf 3% in zwei Jahr steigen und man müsste dann wieder eine Hypothek aufnehmen, so bezahlt man bereits den doppelten Zinssatz, was sich gerade bei größeren Summe sofort bemerkbar macht, daher ist ein genauer Vergleich und Einschätzung sehr wichtig.

Fazit: Eine Hypothek ermöglicht die Aufnahme eines Kredites mit günstigeren Konditionen zur Finanzierung einer Immobilie. Eine Festhypotheken können gerade bei kleinere Beträge eine Möglichkeit sein, günstig an einen Kredit zu kommen, da sich die Zinsen bereits vorab ausrechnen lassen. Auch wenn eine Hypothek für viele von euch sicherlich sehr attraktiv sein dürfte, so überlegt euch ganz genau, ob diese wirklich ein Vorteil ist oder ein Nachteil. Bei dieser Art der Finanzierung handelt es sich um keine kleinen Geldbeträge, sondern um hohe Summen, die über einen sehr langen Zeitraum getilgt werden, dies darf man niemals vergessen.

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